Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Bauhauptgewerbe
Ein Ländervergleich zwischen Deutschland, Luxemburg, der Schweiz und Österreich |
| |
Diese Arbeit soll den Stand der Umsetzung der EU -Richtlinie 92 / 57 EWG im deutschsprachigen Raum beleuchten, Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufzeigen und eventuelle Verbesserungsmaßnahmen in den einzelnen Ländern im Vergleich erörtern.
Es erfolgt zunächst eine Betrachtung der einzelnen Länder die Rechtsform (Regelwerke, Normen, UVVen etc.) betreffend, gefolgt von geforderten Ausbildungsmaßnahmen der Koordinatoren und deren Arbeitsfeld, wie ein Überblick über die Erfolge / Misserfolge der Umgesetzten Richtlinie um die Notwendigkeit zu dokumentieren.
Der Blick auf die Umsetzung der Richtlinien in anderen Staaten soll dortige Erfahrungen dokumentieren, um damit eine mögliche Hilfestellung für die Verbesserung der eigenen Umsetzung geben zu können. |
| |
 |
Die Belange der Sicherheitsplanung auf Untertagebaustellen haben in den letzten Jahren vermehrt Beachtung gefunden. Dieser Umstand ist nicht zuletzt eine Folge der EU - Baustellenrichtlinie 92 / 57 / EWG und deren Umsetzung im nationalen Recht, die zu großem Interesse geführt hat.
Ein Vergleich mit anderen Wirtschaftszweigen hat gezeigt, dass die Beschäftigten in der Baubranche einem besonders hohen Gesundheitsrisiko ausgesetzt sind. Allein im Jahr 1996 verloren in der Bundesrepublik Deutschland 300 Menschen ihr Leben auf Baustellen. Eine EU-weite Untersuchung ergab dabei, dass ein Großteil der Unfälle auf Planungsfehler zurückzuführen sind.
Aus diesen Erkenntnissen heraus hat die Europäische Gemeinschaft im Jahr 1992 die Richtlinie 92 / 57 / EWG über die auf zeitlich begrenzte oder ortsveränderliche Baustellen anzuwendenden Mindestvorschriften für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz erlassen.
Am 01. Juli 1998 erfolgte die Umsetzung dieser Richtlinie in nationales Recht mit der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (kurz: "Baustellenverordnung"). Die Umsetzung der Richtlinie ist in Deutschland auf großen Widerstand gestoßen, da durch die einzuhaltenden Unfallverhütungsvorschriften und ähnliche Regelungen bereits ein hohes Arbeitsschutzniveau bestand.
Durch deren Erlass haben sich nun wesentliche Grundsätze für die Abwicklung von Bauvorhaben, insbesondere im Verantwortungsbereich des Bauherrn, geändert. Vorgesehen ist dabei unter anderem die Bestellung eines Koordinators, so wie die Vorankündigung, der SiGe - Plan und die Unterlage.
Diese Arbeit soll den Stand der Umsetzung der EU -Richtlinie 92 / 57 EWG im deutschsprachigen Raum beleuchten, Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufzeigen und eventuelle Verbesserungsmaßnahmen in den einzelnen Ländern im Vergleich erörtern.
Es erfolgt zunächst eine Betrachtung der einzelnen Länder die Rechtsform (Regelwerke, Normen, UVVen etc.) betreffend, gefolgt von geforderten Ausbildungsmaßnahmen der Koordinatoren und deren Arbeitsfeld, wie ein Überblick über die Erfolge / Misserfolge der Umgesetzten Richtlinie um die Notwendigkeit zu dokumentieren.
Der Blick auf die Umsetzung der Richtlinien in anderen Staaten soll dortige Erfahrungen dokumentieren, um damit eine mögliche Hilfestellung für die Verbesserung der eigenen Umsetzung geben zu können.
Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung 1
2. Die EU-Richlinie 93 / 57 / EWG 3
3. Deutschland 4
3.1 Rechtliche Grundlagen in Deutschland 4
3.2 Anforderungen an den SiGeKo 8
3.2.1 Planungskoordinator 9
3.2.2 Ausführungskoordinator 10
3.3 Der SiGe - Plan 14
3.4 Institution zur Gewährleistung des Gesundheitsschutzes, Versicherungen, Absicherungen 16
3.4.1 Die Bau Berufsgenossenschaft (Bau BG) 16
3.4.2 Schadenversicherer am Beispiel der VHV (Vereinigte Haftpflichtversicherung) 18
3.5 Software zur Unterstützung der SiGeKos 21
3.6 Erfolge / Akzeptanz 24
3.6.1 Erfolge belegt an Hand der Unfallstatistik 24
3.6.2 Dokumentation von Fehlern an Hand von Fotos 27
4. Luxemburg 36
4.1 Rechtliche Grundlagen in Luxemburg 36
4.2 Anforderungen an den SiGeKo 38
4.2.1 Planungskoordinator 40
4.2.2 Ausführungskoordinator 41
4.3 Der SiGe - Plan 42
4.4 Institution zur Gewährleistung des Gesundheitsschutzes, Versicherungen, Absicherungen 44
4.4.1 Die Arbeitsinspektoriat- und Bergbauaufsicht (IMT) 44
4.5 Software zur Unterstützung der SiGeKos 51
4.6 Erfolge / Akzeptanz 53
5. Die Schweiz 54
5.1 Rechtliche Grundlagen / Institutionen in der Schweiz 54
5.2 Anforderungen an die für die Sicherheit Verantwortlichen 63
5.2.1 Planungskoordinator (nach SUVA-Modell) 63
5.2.2 Baustellenkoordinator (nach SUVA-Modell) 64
5.2.3 Die "ASA" - Lösung 65
5.3 Der Sicherheitsplan 66
5.4 Institution zur Gewährleistung des Gesundheitsschutzes, Versicherungen, Absicherungen 68
5.4.1 Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) 68
5.5 Software zur Unterstützung des Gesundheitsschutzes in der Schweiz 71
5.6 Erfolge / Akzeptanz 72
5.6.1 Erfolge belegt an Hand der Unfallstatistik 72
5.6.2 Dokumentation von Fehlern an Hand von Fotos 73
6. Österreich 78
6.1 Struktur und Rechtsgrundlagen in Österreich 78
6.1.2 Anforderungen an den SiGeKo 83
6.1.3 Qualifikation 83
6.1.4 Planungskoordinator 84
6.1.5 Ausführungskoordinator 86
6.1.6 Weisungsbefugnis 89
6.2.5 Haftungssituation 90
6.3 Der SiGe - Plan 91
6.4 Institution zur Gewährleistung des Gesundheitsschutzes, Versicherungen, Absicherungen 97
6.4.1 Die AUVA (Österreichische Soziale Versicherungsanstalt) 97
6.5 Software zur Unterstützung des SiGeKos 99
6.6 Erfolge / Akzeptanz 103
7. Abschließender Vergleich der vier Länder, Kommentar 106
8. Literatur- und Quellenverzeichnis 115
9. Tabellenverzeichnis 120
10. Abbildungsverzeichnis 121
11. Anlagenverzeichnis 123
12. Anlagen 124 |
| |
|
 |
 |
| Typ: |
Diplomarbeit |
| Kategorie: |
Bautechnik |
| Schwerpunkt: |
Management |
| Artikelnr.: |
30007656 |
| Jahrgang: |
03/2005 |
| Anbieter: |
Diplomica Verlag GmbH |
| Umfang: |
224 Seiten |
| Note: |
2,0 |
| Art der Hochschule: |
Fachhochschule |
| |
|
|
|
|