Handelsimmobilien Report Nr. 19 vom 11.04.2008 |
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| Aufbruch zu neuen Ufern: Auch Shopping-Center-Betreiber leben nicht in einem luftleeren Raum, Handel und Immobilienwirtschaft zwischen Kooperation und Konfrontation, Handelsimmobilien als Fels in der Brandung, Zehn Jahre Shopping Center Bayreuth, Das große Herz im Westen Berlins, Wechsel beim ULI Europe, GWB-Vorstand wartet auf bessere Verkaufspreise, Wer nicht die Emotionen der Kunden berührtverschenkt Umsatz |
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Der 'Handelsimmobilien Report' befasst sich als wohl einziges deutsches Medium spezifisch mit Einzelhandelsimmobilien. Die Chancen, die der Handel auch in einer reifen Volkswirtschaft bietet, haben internationale Investoren erkannt. Gerade der deutsche Handel, der auf konjunkturell schwierige Jahre in einer demografisch schwachen Volkswirtschaft zurückblickt, ist dadurch in hohem Maß international wettbewerbsfähig geworden.
Anders als bei einer Büroimmobilie verdient der Handelsein Geld wesentlich mit der Immobilie und nicht nur in der Immobilie.
Das Verständnis der Einzelhandelsimmobilie ist in viel stärkerem Maßedurch die Branche bzw. den Nutzer geprägt als z. B. bei einer Büroimmobilie,die eben dann besonders an Wert gewinnt, wenn sie möglichst unabhängigvom jeweiligen Nutzer ist. Der Einzelhandel steht mit Blick auf sichwandelnde Konsumgewohnheiten vor großen Veränderungen. Größere Flächen, Fokussierung auf bessere Standorte in wachstumsstarken Regionen,zeitgemäße Verkaufsräume, zunehmende Sanierungs- oder Nachnutzungsnotwendigkeitenund auch die Anpassung an ältere Konsumenten sind nurerste Stichworte, die Investments in Handelsimmobilien ebenso betreffen wie Projektentwicklung und Asset Management.
Weiteres Kernthema des 'Handelsimmobilien Report' ist der Bereich der Stadtentwicklung. Das Thema hat nicht nur mit Innenstadtbelebung,sondern sehr viel mit der Werterhaltung und Wertsteigerung von Einzelhandelsimmobilienzu tun. Die Erhaltung lebendiger und attraktiver Innenstädtemit zum Teil wertvollem und erhaltenswertem Immobilienbestand hat aberauch einen kulturellen Wert, der jeweils den aktuellen Handelstrends gegenübergestelltwerden muss. |
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Im Editorial beschäftigt sich Ruth Vierbuchen mit der neuesten Entwicklung auf dem Warenhaus-Markt. Der geplante Verkauf der Galeria Kaufhof nebst Immobilien wirft die Frage auf, wer könnte in dieses Marktsegment einsteigen, nachdem die Warenhäuser nach dem Lebenszyklus-Schema etwa von Bulwien Gesa den Zenit überschritten haben und sich in der Abschwungphase befinden? Auch für die Städte wird das Thema von großem Interesse sein, denn die Warenhäuser liegen meist im Zentrum der Top-Einkaufsstraßen und viele Wegebeziehungen sind auf sie zugeschnitten. Würde ein neuer Investor eine Filiale schließen, hätte das Auswirkungen auf die ganze Innenstadt.
Aufbruch zu neuen Ufern: Auch Shopping-Center-Betreiber leben nicht in einem luftleeren Raum. So spricht sich der Vorstand der Deutsche EuroShop AG (DES) für Business Improvement Districts aus, weil Einkaufszentren auf ein gesundes Umfeld angewiesen sind, wenn sie Erfolg haben wollen. Die Akquisition neuer Einkaufszentren ist bei der DES zuletzt etwas ins Stocken geraten, weil die Preise immer noch zu hoch sind. Deshalb denkt der Vorstand über eine Änderung seiner Expansionsstrategie nach. (Vierbuchen, Seite 2)
Handel und Immobilienwirtschaft zwischen Kooperation und Konfrontation: Die Interessen der Geschäftspartner können höchst unterschiedlich sein. Als Kapitalanleger streben Immobilienbesitzer möglichst hohe Renditen an. Einzelhändler dagegen kämpfen auch in Top-Lagen noch um erträgliche Mietbelastungen. Mehr von der anderen Seite zu erfahren, zu lernen, wie sie tickt, zu wissen, wie sie mit aktuellen Problemen umgehen will, das war die Idee, die den HDE bewogen hat, zusammen mit B&P den Handelsimmobilienkongress ins Leben zu rufen. (Dr. Weitz, Seite 4)
Handelsimmobilien als Fels in der Brandung: "Trotz des veränderten Finanzmarktumfeldes gelten Einzelhandelsimmobilien wegen der allgemein verbesserten konjunkturellen Entwicklung in Deutschland weiterhin als eine der sichersten und lukrativsten Investitionsmöglichkeiten", stellt Degi Research in ihrem Marktreport Deutschland 2008 „Neue Perspektiven“ fest. Vergleicht man die Performance von Einzelhandelsimmobilien mit der anderer Segmente wie Büros, dann wird sehr deutlich, dass sich Handelsimmobilien im längerfristigen Verlauf deutlich stabiler entwickeln. (Vierbuchen, Seite 6)
Zehn Jahre Shopping Center Bayreuth: In der Festspiel-Stadt Bayreuth hat sich die Top-Lage von der Richard-Wagner-Straße in den vergangenen Jahren in rasantem Tempo hin zur Maximilianstraße – und damit in Richtung des neuen Rotmain-Centers- verlagert. Einige wichtige Frequenzbringer sind von der Richard-Wagner-Straße ins Center umgesiedelt. Gleichzeitig verzeichnet die Maximilianstraße - insbesondere der Mikrostandort um das Karstadt-Warenhaus - eine deutliche Aufwertung. Die Nachfrage von Filialisten wächst. (Lehner, Seite 8)
Das große Herz im Westen Berlins: Mit spektakulären Projekten wie dem neuen Shopping Center Alexa macht der Berliner Alexanderplatz als wachsendes Herz im Ostteil der Stadt von sich reden. Dem Einzelhandelsstandort wird in Berlin das höchste Wachstumspotenzial zugesprochen. Doch ist der Nachholbedarf gegenüber dem Herzen im Westteil Berlins, dem Kurfürstendamm und der Tauentzienstraße mit der höchsten Frequenz in der Stadt laut Engel & Völkers noch ganz beachtlich. (Vierbuchen, Seite 10)
Wechsel beim ULI Europe: Den Vorsitzenden der ECE-Geschäftsführung Alexander Otto zieht es zu neuen Ufern. Fünf Jahre lang war er Vorsitzender des ULI (Urban Land Institute) Germany, am 1. Januar 2009 gibt er den Posten an den Vorsitzenden der Vivico-Geschäftsführung Bernhard H. Hansen weiter und wechselt selbst an die Spitze des ULI Europe. (Vierbuchen, Seite . 12)
GWB-Vorstand wartet auf bessere Verkaufspreise: Bis Ende 2008 soll das Portfolio der GWB Immobilien AG aus Siek bei Hamburg ein Volumen von 120 Mio. Euro erreichen. So lautet das Ziel, das sich der Vorstand gesteckt hat. Der Verkauf von Objekten verzögert sich dagegen, da der GWB-Vorstand nicht unter dem angestrebten Wert verkaufen will. Und die Preise gibt der Markt derzeit nicht her. (Vierbuchen, Seite 13)
Wer nicht die Emotionen der Kunden berührt, verschenkt Umsatz: Der Erlebniskauf hat gegenüber dem reinen Versorgungseinkauf in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Nur wenige Kunden wissen, welche Artikel und Marken sie kaufen möchten, wenn sie zum Shoppen gehen. Die Kaufentscheidung fällt größtenteils erst am Point of Sale (POS). Für eine erfolgreiche Kommunikation am POS bzw. für ein effizientes Instore-Marketing ist es deshalb wichtig zu wissen, wie Konsumenten die Ladenumwelt wahrnehmen und wodurch sie sich zum Kauf animiert fühlen. (Steinbrecher, Seite 14)
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| Typ: |
Report |
| Kategorie: |
Einzelhandel |
| Schwerpunkt: |
Immobilien Trends |
| Jahrgang: |
04/2008 |
| Anbieter: |
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| Umfang: |
15 Seiten, div. Tabellen und Abb.
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