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Innovationspreis 2006 Wissensmangement
E-Business in der Immobilienwirtschaft
 
 
Kaum ein Thema wird derzeit so ausgiebig diskutiert wie Electronic Business. Die Möglichkeiten, die sich durch die Integration neuer Informations- und Kommunikationstechnologien ergeben, scheinen die meisten Wirtschaftszweige zu beflügeln. Neben den Unternehmen der "New Economy" gelingt es auch zunehmend den Unternehmen der "Old Economy", sich auf den wandelnden Märkten erfolgreich zu positionieren. Im Gegensatz dazu, sind bislang nur sehr geringe oder gar keine Veränderungen in der Immobilienwirtschaft zu beobachten. Die vorliegende Arbeit diskutiert deshalb eingehend die Bedeutung von Electronic Business-Aktivitäten für die immobilienwirtschaftliche Branche.
Gang der Untersuchung:
Im ersten Teil werden die technischen und begrifflichen Grundlagen gelegt. Hierbei wird der unmittelbare Zusammenhang der Bereiche Electronic Business, Electronic Commerce und Electronic Procurement diskutiert und die unterschiedlichen Erscheinungsformen von E-Commerce aufgezeigt.
Der Hauptteil beinhaltet eine kritische Überprüfung der konventionellen E-Busi-ness-Tools (Homepage, E-Shop, E-Auction, Virtual Community, Portal, Marketplace und E-Collaboration) in Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten für das komplexe Wirtschaftsgut Immobilie.
Die Einführung einer E-Business-Solution ist für die Unternehmen der Immobilienbranche durch eine Vielzahl von Vorteilen begründet, wie beispielsweise Verbesserung des Unternehmensimages, Kostenreduktion, Erschließung neuer Dienstleistungspotentiale und die Individualisierung der Kundenbeziehungen. Diese Faktoren implizieren neben Umsatzsteigerungen und einem effizienteren Unternehmensbetrieb vor allem den Ausbau und die Sicherung der Marktposition im Zeitalter der digitalen Wirtschaft.
Die Kunden dieser Unternehmen profitieren hingegen von einer besseren Erreichbarkeit, einem umfangreichen Angebot an Konvergenzdienstleistungen sowie an einer stetig steigenden Markttransparenz.
Dem gegenüber bestehen zurzeit auch Risiken und Hemmnisse bei der Realisierung von E-Business-Lösungen. Abgesehen von der rechtlichen Situation, die bislang keine Möglichkeit der internetbasierten Beurkundung von Immobilienkaufverträgen zulässt, sind die zu hohen Interaktionskosten und das Verhalten von traditionellen Marktteilnehmern zu nennen. Ferner ist es notwendig, sichere elektronische Zahlungssysteme zu schaffen, die auch sehr große Transaktionsvolumina erlauben.
Des Weiteren wird in dieser Arbeit ein 5-Phasen-Modell für das prinzipielle Vorgehen bei der Konzeption einer E-Business-Solution entwickelt. Hierbei orientiert sich der Autor an der Arbeitsmethode eines der kompetentesten und renommiertesten Consulting-Unternehmen, der IDS Scheer AG. Im Anschluss wir diese Phasenmodell an einem Beispielprojekt der Deutsche Bahn Immobiliengesellschaft, die das größte Immobilienportfolio Europas aufweist, praxisnah angewandt und umgesetzt.

Inhaltsverzeichnis:
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VI
1. Einleitung und Übersicht 1
1.1 Problemstellung, Zielsetzung und Abgrenzung 1
1.2 Aufbau der Arbeit 2
2. Technische Grundlagen von E-Business-Applikationen 4
2.1 Internet 4
2.2 Intranet 5
2.3 Extranet 6
3. E-Business, E-Commerce und E-Procurement 7
3.1 E-Business 7
3.2 E-Commerce 10
3.2.1 Erscheinungsformen von E-Commerce 11
3.2.2 Business-to-Business 12
3.2.3 Business-to-Consumer 13
3.2.4 Business- / Consumer-to-Administration 15
3.3 E-Procurement 16
4. Potentiale für E-Business-Aktivitäten in der Immobilienwirtschaft 18
4.1 Lebenszyklus der Immobilie 18
4.2 Institutionelle Gliederung der Immobilienwirtschaft 24
4.3 Charakteristik des Wirtschaftsgutes Immobilie 25
4.3.1 Immobilität 26
4.3.2 Einmaligkeit 26
4.3.3 Heterogenität 26
4.3.4 Produktionsdauer 26
4.3.5 Kapitalbindung 27
4.3.6 Dauerhaftigkeit 28
4.3.7 Übertragungskosten 28
4.4 E-Business-Tools 28
4.4.1 Homepage 29
4.4.2 E-Shop 30
4.4.3 E-Auction 30
4.4.4 Virtual Community 35
4.4.5 Portal und Marketplace 37
4.4.6 E-Collaboration 40
4.5 Vorteile 41
4.5.1 Unternehmensinterner Nutzen 42
4.5.1.1 Imageverbesserung des Unternehmens 42
4.5.1.2 Reduktion der Kosten 42
4.5.1.3 Erschließung neuer Dienstleistungspotentiale 43
4.5.1.4 Individualisierung der Kundenbeziehung 43
4.5.2 Kundennutzen 44
4.5.2.1 Erreichbarkeit 44
4.5.2.2 Konvergenzdienstleistungen 45
4.5.2.3 Markttransparenz 45
4.6 Risiken und Hemmnisse 45
4.6.1 Rechtliche Situation 45
4.6.2 Interaktionskosten 54
4.6.3 Lokale Strukturen 54
4.6.4 Elektronische Zahlungssysteme 55
5. Prinzipielles Vorgehen bei der Entwicklung einer E-Business-Solution 56
5.1 Strategieentwicklung 56
5.2 Ist-Analyse 58
5.3 Soll-Konzeption 58
5.4 Umsetzungsplanung 59
5.5 Realisierung 59
6. Beispiel: E-Business-Projekt 60
6.1 Unternehmen DBImm 60
6.2 E-Business Strategie 61
6.3 Ausgangssituation 61
6.3.1 Objektaufnahme 63
6.3.2 Verwertungsentscheidung 64
6.3.3 Vertriebsweg 65
6.3.4 Kaufvertrag 66
6.4 Zielkonzeption 67
6.4.1 IT-Infrastruktur 67
6.4.2 Prozessabläufe 67
7. Zusammenfassung und Ausblick 72
7.1 Zusammenfassung 72
7.2 Ausblick 74
Literaturverzeichnis 76
WWW-Adressen der aufgeführten Unternehmen 86
Inhaltsverzeichnis I
Inhaltsverzeichnis II
 
Alle wichtigen Daten auf einen Blick
Typ: Diplomarbeit
Kategorie: Facilitymanagement
Datum: 16.05.2007
Anbieter: Diplomica Verlag GmbH
Umfang: 100 Seiten
 
Verfügbare Formate: Netto-Preis:  
127,59 €
138,32 €
147,66 €
124,37 €
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