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Innovationspreis 2006 Wissensmangement
Variablisierung von Fixkosten durch Facility Management
 
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, ob durch die Einführung von Facility Management (FM) diese Fixkosten variablisiert und dadurch optimiert werden können. Im ersten Teil wird die Immobilie als Betrachtungsgegenstand erörtert und definiert. Dabei werden besondere Charakteristika von Immobilien erarbeitet, welche besondere Rahmenbedingungen für das FM (als Immobilienmanagement) vorgeben. Als Grundlage werden weiters die möglichen Nutzungsarten, die beteiligten Marktpartner sowie die Einflüsse auf das Immobilienmanagement (insbesondere die Lebenszyklen von Immobilien) dargestellt.
 
Der "fixe" Kostenblock von Anlagen und Gebäuden wurde in der betriebs- und volkswirtschaftlichen Betrachtung bisher nicht zufriedenstellend behandelt. Die Methoden der Kostenrechnung versagen bei immobilienrelevanten Fixkosten: sie verteilen einen für sie "unbekannten" Kostenblock durch Zuschlagsätze oder verrechnen diesen mit komplizierten Verfahren. Darüber hinaus verfügt das Management über keine effizienten Instrumente, die es ermöglichen, den Bereich von Anlagen und Gebäuden tatsächlich managen zu können.
Unternehmen haben mit dieser methodischen Schwäche zu leben gelernt. Verändert hat dies jedoch folgende Situation: Organisationen haben nach der Verbesserung ihrer Kernprozesse schließlich feststellen müssen, dass größere Optimierungs- und Effizienzsteigerungspotentiale bei diesen teilweise nicht mehr vorhanden sind. Diese Einsicht lenkte die Aufmerksamkeit auf die nicht direkt wertschöpfenden bzw. auf die unterstützenden Unternehmensprozesse und hier besonders auf die Gebäude und Anlagen, für die jedoch keine schlüssigen Konzepte vorliegen.
Gang der Untersuchung:
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, ob durch die Einführung von Facility Management (FM) diese Fixkosten variablisiert und dadurch optimiert werden können. Im ersten Teil wird die Immobilie als Betrachtungsgegenstand erörtert und definiert. Dabei werden besondere Charakteristika von Immobilien erarbeitet, welche besondere Rahmenbedingungen für das FM (als Immobilienmanagement) vorgeben. Als Grundlage werden weiters die möglichen Nutzungsarten, die beteiligten Marktpartner sowie die Einflüsse auf das Immobilienmanagement (insbesondere die Lebenszyklen von Immobilien) dargestellt.
Danach wird geklärt, wie Fixkosten in der betriebswirtschaftlichen Literatur behandelt werden. Nach notwendigen Begriffsdefinitionen, wie fixe vs. variable Kosten, werden die wesentlichen Methoden der Kostenrechnung vorgestellt: vom Pionier SCMALENBACH, mit seiner Deckungsbeitragsrechnung aus dem Jahr 1899, bis RIEBEL mit seinem eigenen System von relativen Einzelkosten und Deckungsbeitragsrechnung. Im Anschluss wird der Management-Ansatz von FM erörtert, um anschließend eine Synopse zu erstellen, in welcher die zentrale Fragestellung dieser Arbeit beantwortet wird.

Inhaltsverzeichnis:
1. VORWORT 5
2. PROBLEMSTELLUNG DER WISSENSCHAFTLICHEN ARBEIT 6
3. BETRACHTUNGSGEGENSTAND DIESER ARBEIT - DIE "IMMOBILIE" 8
3.1 Klärung des Begriffs "Immobilie" 8
3.1.1 Juristischer Immobilienbegriff 8
3.1.2 Physischer Immobilienbegriff 10
3.1.3 Ökonomischer Immobilienbegriff 10
3.2 Besondere Charakteristika der Immobilie im Allgemeinen 13
3.3 Typologische Betrachtung der Nutzungsarten 18
3.4 Marktpartner 22
3.4.1 Immobilieninvestoren 23
3.4.2 Projektentwickler und Bauträger 25
3.4.3 Planende Institutionen 27
3.4.4 Dienstleister 28
3.4.5 Immobilienfinanzierer 31
3.4.6 Bauunternehmen 32
3.5 Einflüsse beim Immobilienmanagement 33
3.5.1 (Produkt-) Lebenszyklus der Immobilie 34
3.5.2 Umwelt als Aktionsfeld des Immobilienmanagements 38
3.5.3 Der Markt sowie die Bedeutung der Konjunktur 43
4. BEHANDLUNG VON FIXKOSTEN IN DER BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHEN LITERATUR 49
4.1 Definition von relevanten Kostenbegriffen 49
4.1.1 Variable und fixe Kosten 50
4.1.2 Einzelkosten und Gemeinkosten 52
4.1.3 Durchschnittskosten und Grenzkosten 53
4.2 Entwicklung der Kostenrechnung zur Behandlung von Fixkosten 55
4.2.1 Von frühen Ansätzen einer Grenzkosten- und Deckungsbeitragsrechnung bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges 55
4.2.2 Vom Kriegsende bis zum Ausbruch der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland 57
4.2.3 Die Epoche staatlichen Einflusses auf die Kostenrechnung 59
4.2.4 Die Nachkriegszeit 61
4.2.5 Neuere Entwicklungen 64
4.2.6 Zusammenfassung und Ausblick 70
4.3 Aufgaben und Zwecke moderner Kostenrechnungssysteme 73
5. DARSTELLUNG VON FACILITY MANAGEMENT (FM) 75
5.1 Definition und Konzeption von FM 76
5.2 FM-Konzeption im Allgemeinen 81
5.2.1 Charakteristika der FM-Konzeption 81
5.2.2 Exkurse FM als Management des "Workspaces" 86
5.2.3 FM-Konzeption im Besonderen 89
5.3 FM-Markt- und Entwicklungstendenzen 95
5.4 Einsatzmöglichkeiten von FM 95
6. SYNOPSE: VARIABLISIERUNG VON FIXKOSTEN DURCH FM? 101
7. LITERATURVERZEICHNIS 107
7.1 Verwendete Literatur 107
7.2 Persönliche Gespräche 118
7.3 Verwendete Internet-Seiten 119
8. ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 120
 
Alle wichtigen Daten auf einen Blick
Typ: Magisterarbeit
Kategorie: Facilitymanagement
Schwerpunkt: Management
Artikelnr.: 90005376
Jahrgang: 03/2000
Anbieter: Diplomica Verlag GmbH
Umfang: 123 Seiten
Note: 1,0
Art der Hochschule: Universität
 
Verfügbare Formate: Netto-Preis:  
62,18 €
69,16 €
78,50 €
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