Zeitschrift für immobilienwirtschaftliche Forschung und Praxis | Ausgabe 5 Schwerpunkt Land Banking & Rechtliche Rahmenbedingungen |
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| Die Ausgabe Nr. 5 der ZfiFP enthält zwei Beträge, die sich vor diesem Hintergrund mit einem neuen/alten Anlageinstrumente einerseits und der aktuellen Entwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Investments anderseits befassen. Interessanterweise sucht auf der einen Seite der Markt ständig nach neuen Anlagemöglichkeiten (bei denen nicht selten die Praxis im Ausland Pate steht), während auf der anderen Seite der Gesetzgeber die Barrieren kontinuierlich erhöht. |
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Der Zeitschrift für immobilienwirtschaftliche Forschung und Praxis wird von der Akademie der Immobilienwirtschaft (ADI) gemeinsam mit „Der Immobilienbrief“ herausgegeben.
Die Immobilienwirtschaft in Deutschland ist in den letzten Jahren aus ihrem "Dornröschenschlaf" erwacht und wird heute mehr als jemals zuvor insgesamt als Wirtschaftsbranche in der breiten Bevölkerung wahrgenommen. "Immobilien als Asset-Klasse", "Immobilieanlagen als Altersvorsorge", "Immobilie als wertbeständige Anlageform", "Immobilie als Renditechance", usw. sind Überschriften, die zeigen, dass sich die Einstellung -auch der Privaten- zur Immobilie grundlegend geändert hat. Dem steht entgegen, dass die Immobilientransaktionen zum einen nach wie vor durch die restriktiv wirkenden rechtlichen Bedingungen mit hohen Transaktionskosten verbunden sind und zum anderen der Immobilienmarkt wegen seiner Intransparenz und der daraus resultierenden asymmetrischen Informationsverteilung zu hohe Risikoprämien fordert.
Die aktuelle Ausgabe der ZfiFP enthält zwei Beträge, die sich vor diesem Hintergrund mit einem neuen/alten Anlageinstrumente einerseits und der aktuellen Entwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Investments anderseits befassen. Interessanterweise sucht auf der einen Seite der Markt ständig nach neuen Anlagemöglichkeiten (bei denen nicht selten die Praxis im Ausland Pate steht), während auf der anderen Seite der Gesetzgeber die Barrieren kontinuierlich erhöht. Dieser Spannungsbogen wird auch durch die nachfolgenden Beiträge sichtbar.
Im ersten Beitrag analysiert Univ.-Prof. Dr. jur. habil. Karl-Georg Loritz, University Bayreuth, das Land Banking als neue Form des Immobilieninvestments in Deutschland. Hintergrund des Land Banking in Nordamerika ist der gezielte Erwerb von Freiflächen und Brachen, die zu einem späteren Zeitpunkt Bauland werden. Entsprechende Firmen werben damit, dass Anleger in wenigen Jahren ihr Kapital bis zu 400% steigern können. Der Mechanismus ist eher simpel: Die zu "Spottpreisen" gekauften Acker-/Waldflächen werden, soweit die Rechnung aufgeht, später zu einem Vielfachen als Bauland verkauft. Der Anleger steigt mit diesem Anlageinstrument sehr früh in der Wertschöpfung ein und hat damit die Chance, im Lebenszyklus der Immobilie einen großen Teil des "Wertschöpfungskuchens" für sich zu vereinnahmen. Loritz untersucht die Chancen und Risiken dieses Investments sehr intensiv und kommt zu der Schlussfolgerung, dass unter bestimmten Bedingungen der Anleger größere Vorteile hat als im Fall einer über Jahrzehnte dauernden Beteiligung an einem geschlossenen Fonds. (Seite 2)
Im zweiten Beitrag erläutern Dr. Beatrice Fabry und Christiane Stoye-Benk, Menold Bezler Rechtsanwälte in Stuttgart, den städtebaulichen Vertrag im Lichte des Vergaberechts. Auslöser ist eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs und Entscheidungen deutscher Gerichte durch die städtebauliche Verträge, auch im Zusammenhang mit der Veräußerung von Grundstücken durch die öffentliche Hand, in den Fokus des Vergaberechts geraten sind. Das hat erhebliche Auswirkungen für die tägliche Praxis. Sollte sich in der Rechtssprechung in naher Zukunft zeigen, dass alle städtebaulichen Verträge mit konkreten Bauvorgaben öffentlich ausgeschrieben werden müssen, ergibt sich ein weiteres Markthemmnis. (Seite 10)
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Land Banking als neue Form des Immobilieninvestments in Deutschland
I. Die Situation der Immobilieninvestments nach dem Ende der "Steuerspar-Ära" in Deutschland
II. Chancen- und Risikokategorien von Immobilieninvestments II.1. Erfordernis der Fortentwicklung der Diskussion um Chancen- und Risikokategorien von Kapitalanlageinvestments II.2. Hinweis auf das Wertpapierhandelsgesetz III. Einteilung des Lebenszyklus eines Immobilieninvestments in zeitliche Phasen
IV. Chancen und Risiken in den einzelnen Phasen IV.1. Vermietung durch den Endinvestor IV.2. Bau- bzw. Sanierungsphase IV.3. Bauplanungs- und Baugenehmigungsphase IV.4. Landentwicklung
V. Weiterentwicklung der Risikoklassifizierung am Beispiel des Land Bankings V.1. Die Erforderlichkeit der Differenzierung der vorhandenen Risiken IV.2. Risiken beim Land Banking IV.3. Abhängigkeit von Immobilienmarkt- und allgemeinen Konjunkturzyklen IV.4. Die Gewinnverteilung zwischen Land-Banking-Unternehmen und Anlegern
VI. Zusammenfassung
Städtebauliche Verträge im Fokus des Vergaberechts - Zwingen aktuelle vergaberechtliche Entscheidungen, städtebauliche Verträge grundsätzlich öffentlich auszuschreiben?
1. Einleitung 2. Aktuelle Entscheidungen 3. Relevanz für städtebauliche Verträge 4. Fazit
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| Typ: |
Trendbericht |
| Kategorie: |
Immobilienfinanzierung |
| Schwerpunkt: |
Immobilienrecht |
| Jahrgang: |
12/2007 |
| Anbieter: |
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| Umfang: |
12 Seiten, div. Tabellen und Abb.
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