Büro- & Gewerbeimmobilien Wohnimmobilien Einzelhandelsimmobilien Spezialimmobilien
Immobilienfinanzierung Immobilieninvestition
Facilitymanagement Portfolimangement Projektentwicklung
Bautechnik Gesellschaftliche Trends Immobilientrends Länderprofile Tourismus Stadtentwicklung
 
Startseite Neue Studie anlegen Wissen Im Fokus Abo-Service Anbieter Nehmen Sie mit uns Kontakt auf  
Immo-Report.com
 
Immobiliensegmente Immobilien Finanzierung und Investition Immobilienmanagement Immobilienwirtschaftliche Grundlagenstudien
Immo-Report.com

 
Bei immo-report anmelden und Zugriff auf das gesamte Wissen aus der Immobilienwirtschaft erhalten!
Login:
Passwort:
Einloggen
Anmelden
Passwort vergessen?
Warum anmelden?
Warenkorb
Keine Artikel im Warenkorb


Innovationspreis 2006 Wissensmangement

Zeitschrift für immobilienwirtschaftliche Forschung und Praxis | Ausgabe 13 - Demografischen Effekte auf Büromärkte / Makler als Dienstleister / Einflussfaktoren auf die Wohneigentumsquote

Gibt es eine Sicherheit für Kapitalanleger? Dieser Frage geht Univ.-Prof. Dr. jur. habil. Karl-Georg Loritz, Universität Bayreuth, in einem umfänglichen Aufsatz nach. Verschiedene Anlageformen auf der Basis von Kriterien für sichere Kapitalanlagen werden synoptisch untersucht, wobei der Zusammenhang zwischen 'Sicherheit' und der rechtlichen Konstruktion der Anlage ein oft vernachlässigter Aspekt ist. Der Autor stellt in seinem Aufsatz 'Real Equity' als semantisches Synonym für Anlagesicherheit in den Vorder- grund seiner Untersuchungen. Im Ergebnis kommt er zu der Schlussfolgerung, dass durch die Finanzkrise sowohl private als auch institutionelle Anleger wieder die 'Sicherheit' in den Vordergrund der Anlagestrategie führen wird. In letzter Konsequenz würde das zu einer Renaissance der geschlossenen Immobilienfonds- und Immobilienprojekt- entwicklungsfonds führen.
 
In den Zeiten konjunktureller Abschwünge neigen Wirtschaftssubjekte dazu, in Sachwerte, insbesondere Immobilien zu flüchten. Gerade in diesen Zeiten steht weniger die Verzinsung als die Sicherung des eingesetzten Kapitals im Vordergrund. Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass die Wohneigentumsquote trotz steuerlicher Subventionierung, privater Kapitalbildung, Erbengenerationen und niedrige Finanzierungskosten seit Jahrzehnten eher konstant in Deutschland ist. Als magische Größe wird immer wieder die berühmte 40% Wohneigentumsquote genannt. Es fehlen jedoch empirische Untersuchungen über die kausalen Faktoren der Wohneigentumsbildung und der qualifizierte Vergleich mit dem Ausland. Selbstverständlich ist der demografische Wandel nicht nur für die Wohneigen- tumsquote eine wichtige Einflussgröße, sondern auch auf die Nachfrage nach Bürofläche. Hierzu gibt es sehr unter- schiedliche Aussagen, die aber bisher nur rudimentär argumentativ gestützt werden. Auf beiden Märkten (Wohnimmobilien- und Gewerbeimmobilienmarkt) agieren Makler, deren Image pauschal als eher gering einge- schätzt wird. In der vorliegenden letzten Ausgabe der ZfiFP in 2009 wird diesen Fragenstellungen nachgegangen.

Im ersten Beitrag analysieren Prof. Dr. Tristan Nguyen, Lehrstuhlinhaber für Volkswirtschaftslehre an der WHL Wissenschaftliche Hochschule Lahr, und Dipl.-Volkswirt Jonathan Ben Shlomo, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl, auf einer empirischen Basis verschiedene Einflussfaktoren auf die Wohneigentumsquote im internati- onalen Vergleich. Kritisch betrachten die Autoren die weit verbreitete Meinung, dass eine hohe Wohneigentumsquote in relativ reichen Ländern und in Ländern mit Wohneigentum als Altersvorsorge vorkommt. Gerade die Schweiz und Deutschland als reiche Länder haben eine relativ geringe Wohneigentumsquote, und die USA mit ihrer kapital- und immobiliengedeckten Altersvorsorge haben die globale Finanzkrise ausgelöst. Der Beitrag gibt zu dieser Thematik einen sehr guten und fundierten Einblick und dient als wissenschaftliche Grundlage für weitergehende Untersuchungen.

Der Wandel des reinen Nachweismaklers zum umfassenden Immobiliendienstleister wird im zweiten Beitrag von Julian Pflugfelder B.A. untersucht. Grundlage für diesen Beitrag ist eine empirische Erhebung in der Branche im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart. Der Maklerberuf hat sich gerade in den letzten 10 Jahren deutlich verändert und die Herausforderungen sind sehr stark gestiegen. Der Verfasser kommt aufgrund seiner Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass imagebildende Maßnahmen alleine nicht ausreichend sind, sondern es ist ein klar definiertes Berufsbild erforderlich, bzw. die qualitativen Voraussetzungen für die Ausübung des Maklerberufs müssen staatlich, besser noch europaweit, einheitlich geregelt werden.

Dr. Günter Vornholz, Leiter Immobilien Research der Nord/LB-Tochter Deutsche Hypo untersucht die Auswir- kungen der demografischen Effekte auf die Büromärkte. Insbesondere stellt er den Automatismus in Frage, wonach die abnehmende Zahl der Erwerbstätigen als Folge des demografischen Wandels zwangsläufig zu sinkender Büroflächennachfrage führen kann. Er kommt zu dem interessanten Ergebnis, dass der demografische Wandel nur indirekt und einen vergleichsweise geringen Effekt auf die zukünftige Büroflächennachfrage haben wird.
 
Determinanten der Wohneigentumsquote – Eine internationale empirische Studie
von
Prof. Dr. Tristan Nguyen und Jonathan Ben Shlomo, WHL Wissenschaftliche Hochschule Lahr

1. Einleitung
2. Bestimmungsgrößen der Wohneigentumsquote
2.1. Preis-Einkommens-Relation
2.2. Preis-Miet-Relation
2.3. Finanzierungsbedingungen
2.4. Transaktionskosten und Mobilität
2.5. Mietwohnungsmarkt
2.6. Politische Rahmenbedingungen
2.7. Demographische Effekte
3. Ergebnisse und Ausblick

Der Wandel des Maklers zum Dienstleister in den letzten Jahrzehnten
von
Julian Pflugfelder

Die Notwendigkeit eines erweiterten Bildungsangebots
Präferierte Berufsgruppen der IVD-Mitglieder in der Praxis

Demografische Effekte auf die Büromärkte – neue Argumentationslinie
von
Dr. Günter Vornholz, Leiter Immobilien Research der NORD/LB-Tochter Deutsche Hypo

1. Bisherige Argumentationslinie
2. Neue Argumentationslinie
2.1 Angebotsseitige Restriktionen durch demografische Entwicklung
2.2 Determinanten der Nachfrage nach Bürobeschäftigten
2.3 Marktergebnis
2.4 Weitere Anpassungsreaktionen
Fazit


 
Alle wichtigen Daten auf einen Blick
Typ: Trendbericht
Kategorie: Immobilienfinanzierung
Schwerpunkt: Wohnungsmarkt
Jahrgang: 12/2009
Anbieter:
Umfang: 20 Seiten, div. Tabellen
und Abb.
 
Kostenlose Anmeldung erforderlich
Zeitschrift für immobilienwirtschaftliche Forschung und Praxis | Ausgabe 13 - Demografischen Effekte auf Büromärkte / Makler als Dienstleister / Einflussfaktoren auf die Wohneigentumsquote
Studie Weiterempfhelen
 
  © by immo-report 2010