| Der Immobilienbrief Nr. 156 vom 11.01.2008 |
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In "Der Immobilienbrief" - dem renommierte Sprachrohr der Immobilienbranche - werden seit Juli 2001 14-tägig anlegerorientierte Informationen und Analysen zu geschlossenen Immobilien-Fonds, Immobilien-Aktiengesellschaften und Immobilien-Direktanlagen, sowie finanz- und investitionsrelevante Informationen über Immobilienmärkte veröffentlicht.
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Neben dem Auspacken von Geschenken, dem Naschen von Weihnachtsplätzchen und dem traditionellen Anschauen von "Dinner for one" widmete sich Werner Rohmert während der Redaktionspause der Zeitungslektüre. Um zu vermeiden, dass Sie bei parallelem Studium tägliche neuer Krisenmeldungen, abstürzender Indikatoren und sich gegenseitig unterbietenden Auguren schwermütig werden, bereitiet Sie Rohmert auf seine im aktuellen Vergleich herausragend positive Konjunkturprognose vor. Im Editorial fasst er seine Erkenntnisse zusammen. Rohmert hält allen Unkenrufen zum Trotz ein reales Wachstum von 2,25 bis 2,5% in diesem Jahr für durchaus wahrscheinlich. Daneben blickt er mit Schmunzeln auf den Realitätstest anderer vom Branchentenor abweichender Vorhersagen. (Seite 1)
Rohmert's 20er Konjunktur- und Immobilien-Check: 2008 wird besser als die Stimmung - Sogar die Krise bietet Chancen: Seit 20 Jahren erarbeit Werner Rohmert jetzt jährliche Konjunkturprognosen. Heute allerdings nicht mehr wie in den 90ern in Buchform, sondern eher als Kurzartikel. Unser Konjunktur-Check siedelt sich mit real 2,25% bis 2,5 % BIP-Wachstum für 2008 an der optimistischen Spitze der Prognose-Scala nur leicht unter dem Vorjahreswert an. Rahmendaten für Konjunktur und Immobilienwirtschaft sind gut. Die Binnenwirtschaft löst den Export als Konjunkturmotor ab. Das gleicht die weltwirtschaftliche Beruhigung aus. Allerdings führt die derzeitige Verbreitung von Schwermut zu Attentismus und lässt Wachstumschancen ungenutzt. (Rohmert, Seite 2)
Immobilienjahr 2008 - Viele Chancen für die Branche: An der Spitze bröckeln die Preise wieder auf "normales" Niveau. Das stört nur hoch gewertete Bestände und die letzten Einkäufer zu Spitzenpreisen bzw. von Immobilien und Portfolien in Prärielagen, mit mehr heimatkundlicher und weniger immobilienwirtschaftlicher Bedeutung. Volkswirtschaftlich spielt das aber keine Rolle. Die Immobilienwirtschaft hängt nicht nur an der Konjunktur. Subprime gedrückte Zinsen, Anlagedruck und Dollarangst lösen die Zinsjongleure ab und verhindern mit dem Aufholen der Basis einen größeren Einbruch. Die Branche profitiert auch vom Rückzug enttäuschter Investoren. (Rohmert, Seite 4)
DIP - Maklerverbund prognostiziert stabile Büroflächen-Entwicklung: Der Büroflächenumsatz im vergangenen Jahr verfehlte nur knapp die Rekordmarke aus dem Jahr 2000. Für dieses Jahr erwartet DIP eine weitgehende Stabilisierung der Flächenumsätze auf dem hohen Niveau von 2007, eine weiter steigende Nettoabsorption, ein Anziehen des Fertigstellungsvolumens um fast 50%, teilweise weiteren Abbau von Leerständen und ein weiteres Anziehen der Büromieten in guten und sehr guten Lagen. (Seite 5)
Büromarktzahlen 2007 im Vergleich: Die Zahlen differieren, die Trends sind gleich: Die Büromarktzahlen für 2007 von Jones Lang LaSalle, Atisreal und Deutsche Immobilien Partner spiegeln die Berg- und Talfahrt des Marktes, gekennzeichnet durch Subprime, Ölpreis und Inflation wieder. (Eberhard, Seite 8)
JLL: Gedämpftes Investitionsklima auf dem europäischen Gewerbeimmobilienmarkt: Nach ersten Einschätzungen von Jones Lang LaSalle wird sich der rückläufige Trend des 2. Halbjahres 2007 fortsetzten. Das Investitionsvolumen könnte 2008 noch einmal um 20-25% geringer ausfallen als im gerade abgelaufenen Jahr (Wrede, Seite 9)
Brandaktuell: Feri Rating & Research übernimmt "Gesamtmarktstudie der Beteiligungsmodelle" von Stefan Loipfinger: Die Studie hat als Standardwerk bei Brancheninsidern in der Gesamtfassung und bei Banken und Anlegern in der ausführlichen Zusammenfassung von "Der Immobilienbrief" einen sehr hohen Stellenwert. (Wrede, S.11)
Büromarkt Frankfurt - Der Blick in die Glaskugel verspricht wenig Spannung: Researcher aller Maklerhäuser sehen für den Frankfurter Büromarkt ähnliche Umsätze und auch die Prognosen für 2008 differieren nicht weit. Für 2008 werden die alljährlichen Trends erwartet. (Eberhard, Seite 12)
Bleibt Immobilien-Research doch ein Ratespiel? Völlig vom bestehenden Zahlenwerk der Research-Wettbewerber driftet Savills Immobilien für Berlin ab. Die Unterschiede dürften kaum noch mit den üblichen zeitlichen und regionalen Zuordnungsproblemen erklärbar sein. (Rohmert, Seite 12)
Argetra: Zwangsversteigerungstermine steigen trotz 2007er Boom wieder an: Die Zahl der Zwangsversteigerungstermine hat sich seit 1996 nahezu verdreifacht, die Verkehrswerte nahezu verdoppelt. Insbesondere in den neuen Bundesländern "klebt der Kuckuck" an vielen Häusern. Langsam gibt es Entwarnung, obwohl zuletzt die Zwangsversteigerungen wieder zunehmen (Rohmert, Seite 13)
Die Unterschiede von HGB-Regeln und IFRS/IAS: Das deutsche Bilanzrecht ist vom Vorsichtsprinzip geprägt. Im Mittelpunkt stehen die Kapitalerhaltung und der Schutz der Gläubiger. Bei den IFRS dominiert dagegen die Informationsfunktion für Investoren. (Brenner, Seite 14)
Wohnen statt arbeiten in Büros? Partiellen Wohnungsmangel durch Umwandlung von Büros in Wohnungen zu beheben, dieser Frage ging das Stadtplanungsamt Frankfurt am Main nach. (Winckler, Seite 15)
BVI: Europa-Immobilien sind Anlagefavoriten: Der Anteil ausländischer Immobilien bei Offenen Immobilienfonds stieg in den vergangenen fünf Jahren von durchschnittlich 41,8 auf 68,3%. Bei den Nutzungsarten liegt der Schwerpunkt mit 66,3% nach wie vor auf Büroimmobilien, gefolgt von Handel und Gastronomie, sowie Hotels und Industrie. (Winckler, Seite 15)
Investmentmarkt Frankfurt 2007 deutlich über Prognosewert: Bis Ende 2007 haben, lt. Colliers Immobilien im Wert von 8,1 Mrd. Euro den Besitzer gewechselt. Prognostiziert waren hingegen nur 7 Mrd. Euro. (Eberhard, Seite)
Einkaufszentrum mit Kindertagesstätte: Multi Development und der Zweckverband katholischer Tageseinrichtungen für Kinder im Bistum Essen starten im City Forum Duisburg ein gemeinsames Modellprojekt. (Escher, Seite 16)
Banken mieten 13% aller Büroflächen in Europa: In den ersten 3. Quartalen 2007 waren Banken, wie in jedem Jahr die Top-Nachfrager auf dem europäischen Büroimmobilienmarkt. (Eberhard, Seite 17)
Schäuble zieht zu Merkel - Eine Hommage: Die Immobilie Restaurant Paris-Moskau wird in den Neubau integriert (Krentz, Seite 18)
"Der Fonds Brief" von Markus Gotzi:
Nächstes Mal. Im Editorial berichtet Der Fondsbrief-Chefredakteur Markus Gotzi über gute Vorsätze und was von ihnen übrig bleibt. (Seite 1)
Traditions-Standort: Anleger des CFB-Fonds "Euro Alsace" finanzieren ein kernsaniertes Gebäude in Paris, das die französische Eisenbahngesellschaft SNCF seit mehr als 100 Jahren als Zentrale nutzt. (Seite 2)
Tischtuch zerschnitten: Streit unter den Beteiligten des Fonds "Palast Entertainment Konzepte". Per einstweiliger Verfügung distanzierte sich der Zirkus Roncalli von dem Eventfonds. (Seite 4)
Was ist neu? Der Fondsbrief-Steuer-Fachmann Robert Kracht fasst in einer Tabelle die Steueränderungen für geschlossene Fonds zusammen. (Seite 7)
Im Gespräch: HGA-Capital-Chef Matthias Voss über die strategische Neuausrichtung des Unternehmens. 2008 setzt er auch auf New Energy. (Seite 12)
Übernahme: KanAm steigt groß bei Sachsenfonds ein.(Seite 14)
Recht einfach: Rechtsanwalt Ulrich Nastold über die Konsequenzen aus der neuen VVG-Informationspflichtenverordnung. (Seite 15)
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| Typ: |
Immobilienbrief |
| Kategorie: |
Immobilieninvestition |
| Datum: |
08.01.2008 |
| Anbieter: |
Der Immobilienbrief |
| Umfang: |
34 Seiten. div. Abb. und Tabellen
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