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Innovationspreis 2006 Wissensmangement
Der Immobilienbrief Nr. 163 vom 03.04.2008
 
In "Der Immobilienbrief" - dem renommierte Sprachrohr der Immobilienbranche - werden seit Juli 2001 14-tägig anlegerorientierte Informationen und Analysen zu geschlossenen Immobilien-Fonds, Immobilien-Aktiengesellschaften und Immobilien-Direktanlagen, sowie finanz- und investitionsrelevante Informationen über Immobilienmärkte veröffentlicht.

 
Werner Rohmert ist nicht bereit in die Presse-Tiraden einer weltweiten Krise mit Crash für Deutschland einzufallen. Im Editorial erörtert er, warum das Wachstum in Deutschland und in großen Teilen der Welt wegen der wohl unvermeidlichen Rezession in den USA gedämpft wird. Für eine Rezession ist Deutschland realwirtschaftlich zu stabil. Beruhigend wirkt auch das brandaktuelle Zahlenwerk der internationalen Researcher, nachdem Deutschland weiter auf der Liste internationaler Investitionsziele ganz oben steht. Auch Morgan Stanley ist ganz 'bullish auf Germany', wie Rohmert in einem persönlichen Gespräch mit Morgan Stanley-Einkaufschef James Lapushner erfahren durfte. (Seite 1)

Jones Lang LaSalle: Büromarkt 1. Quartal 2008:
Brandaktuell präsentieren wir Ihnen eine Übersicht über das aktuelle Zahlenwerk (Seite 2)

Morgan Stanley ist 'bullish' für Deutschland - 10 Milliarden Euro in 18 Monaten in 1a-Immobilien - kann das 'gut gehen'?
Morgan Stanley versuchte uns in 30 Minuten seine 1a-Lehre schmackhaft zu machen. Im Prinzip kann man die Thesen - auch auf Englisch - durchaus akzeptieren. Den Zyklus darf man dabei aber nicht vergessen. (Rohmert, Seite 3)

Feri - Ratings für Offene Fonds sind keine Kaufempfehlungen:  
Natürlich ist es aus Analysesicht grundsätzlich positiv, wenn Profis wie z. B. von Feri, eine Kapitalanlage analysieren. Bei der Beurteilung von geschlossenen Immobilienfonds halten wir 'Ratings' jedoch auf Grund der zwangsläufig missinterpretierten Aussagen für gefährlich. Es wird langsam Zeit, dass in Bezug auf den öffentlichen Glauben eines normalen Anlegers einmal Gerichte entscheiden, wie die Werbebotschaften der Rating-Institute zu werten sind. (Rohmert, Seite 9)

Deutsche Wohnen AG - Klassiker unter Wohnungs AG’s wird von der Börse abgestraft:
Die WohnungsAG, die in den 90ern quasi als 'Fonds im Aktienmantel' an die Börse gebracht wurde, gerät immer mehr unter die Räder. Der gerade veröffentlichte Verzicht auf eine Dividende führte zu weiterem Kursverlust (Rohmert, Seite 12)

Wohnungsgeschäft im Wandel - warum sind tausende Wohnungen pro Quadratmeter teurer als eine Wohnung?
Bis vor 3 oder 4 Jahren war die Welt noch in Ordnung: Auf große Bestände mussten deutliche Abschläge gegenüber dem Einzelwert hingenommen werden. Heute dagegen liegt der Markt für Einzelwohnungen bei völlig unbewegten Preisen in weiten Regionen immer noch brach, aber die Durchschnittswerte pro qm von Portfolien in AG’s liegen oft bei 850 bis über 1 000 Euro pro qm. (Rohmert, Seite 14)

Subprime: Verlust der Großbanken höher als erwartet:
Nun trifft es sie also doch. Wer an einen bösen Aprilscherz dachte, wurde durch die Vielzahl der Meldungen aus den verschiedensten Medien auf den Boden zurückgeholt. Die Deutsche Bank muss Milliarden abschreiben. (Eberhard, Seite 14)

Investmentheuschrecke erwirbt Post-Immobilien:
Die amerikanische Private Equity Heuschrecke Lone Star Real Estate erwirbt für 1 Mrd. Euro 1 267 Immobilien der Deutschen Post World Net. (Eberhard, Seite 15)

Österreichische Immobilienaktien sind fundamental unterbewertet:
Trotz hoher operativer Gewinne und guter Fundamentaldaten werden österreichische Immobilienaktien an der Börse abgestraft - zu Unrecht? (Goedeckemeyer, Seite 16)

Rating die Zweite - Auch Städte werden 'geratet':
Feri ratet nicht nur offene und geschlossene Fonds. Auch die Zukunft der Städte kann Feri in seiner Glaskugel sehen (Eberhard, Seite 17)

Projektentwicklung im Bestand - Chance für die Immobilienwirtschaft:
Blickt man zum Beispiel speziell auf das Ruhrgebiet, so ist evident, dass eine Vielzahl von Bestandsobjekten in ihrer ursprünglichen Nützung nicht mehr benötigt werden. Das Ruhrgebiet ist darüber hinaus ein B-Standort mit relativ geringen Mieten. Dem stehen jedoch um bis zu 30% gestiegene Baukosten im Hochbau gegenüber. Die Folge ist geringe Neubautätigkeit und als Megatrend 'Bauen im Bestand'. (Prof. Dr. Brockhoff, Seite 18)

IGB Canada Retail Portfolio Fund - Profitierten von stabilen Wachstumsraten in Canada:
Investiert wird in Objekte im exklusiven Ferienresort Mont Tremblant, 130 km nördlich von Montreal. Autos müssen hier draußen bleiben, das beruhigt das Umwelt-Gewissen der Zielgruppe. (Wrede, Seite 19)

Lagerflächen erzielten 2007 Top-Ergebnis:
Die direkten Investitionen in Lagerflächen erreichten 2007 europaweit 15 Mrd. Euro. Trotz Rückgang ist dies immer noch das zweitbeste Ergebnis der Geschichte. (Eberhard, Seite 20)

Frankfurts Zeil soll schöner werden:
Umfangreiche Erneuerungsarbeiten auf der Frankfurter Zeil beginnen Mitte des Jahres. Zurzeit sind nur kleinere Einzelmaßnahmen zu beobachten. (Winckler, S. 21)

Kaufhäuser kommen mit neuen Konzepten zurück in die Stadt:
In den vergangenen Jahren zogen viele der großen Kaufhausketten aus den kleineren und mittleren Städten zurück. Nun kehren sie mit neuen Konzepten zurück. (Eberhard, Seite 22)

Weiter so - Büromarkt Ruhrgebiet
Im Jahresrückblick 2007 liegt die Metropolregion Ruhr beim Büroflächenumsatz bundesweit an fünfter Stelle gleich auf mit Berlin und vor Düsseldorf, zum Halbjahr war es sogar der dritte Platz. Endlich gibt es auch aus der Region zwischen Duisburg und Dortmund verlässliche Marktdaten. (Escher, Seite 22)

DEGI unter dem Dach von Aberdeen:  
Aberdeen Property Investors Holding AB, Tochtergesellschaft von Aberdeen Asset Management PLC, hat die Übernehme der Degi Deutsche Gesellschaft für Immobilienfonds mbH von der Dresdner Bank nach Zustimmung der BaFin abgeschlossen (Winckler, Seite 23)

Auf in die Emerging Markets - SachsenFonds und DFH investieren in Indien:
Die Kombination aus asiatischen Wachstumsraten und abendländischem Rechtssystem, die der Subkontinent bietet, scheint auf europäische Investoren eine nahezu unwiderstehliche Anziehungskraft auszuüben (Wrede, Seite 24)

DEKRA: Pfusch am Bau dramatisch gestiegen:
Die Anzahl der Baumängel bei der Errichtung von Wohngebäuden in Deutschland nimmt drastisch zu. Dies ist nachzulesen im Bauschadenbericht 2008 der DEKRA. (Winckler, Seite 24)

Laut IVD wird Wohnen teurer:
Die Mieten in Deutschland lagen Mitte 2007 knapp 1% höher als im Vorjahreszeitraum. Bei Einfamilien- und Reihenhäusern sowie Neubau-Eigentumswohnungen wurde der Preisrückgang gestoppt. Nur Bestands-Eigentumswohnungen sind um knapp 0,5% preiswerter geworden. (Winckler, Seite 25)

Neu: Pacific Star Europe bietet Asien für institutionelle Anleger:
Die Pacific Star Group ist ein schnell wachsendes Immobilien-Investmenthaus. Seit Gründung im Jahr 2000 wurden Investments von mehr als 5 Mrd. USD getätigt. Zusammen mit dem Münchener Joint Venture ist die Gruppe inzwischen an fünfzehn Standorten außerhalb des Hauptsitzes in Singapur vertreten. (Krentz, Seite 25)
 
"Der Fondsbrief" von Markus Gotzi:

Schreck lass nach.
Im Editorial kommentiert Der Fondsbrief-Chefredakteur Markus Gotzi die täglich neuen Horror-Meldungen über Milliarden-Miese bei deutschen Banken und die Auswirkungen auf geschlossene Fonds.

Schicke Premiere. Neitzel & Cie. bringt seinen ersten Schiffsfonds: Einen günstig eingekauften Bulker, der unabhängig von den Entwicklungen in Asien fährt. Ein gelungenes Erstlingswerk. (Seite 2 )

Klimawandel. Initiator Aquila Capital setzt auf das Kyoto-Protokoll. Der Fonds handelt CO2-Emissionrechte. Ein Blind-Pool, bei dem Anleger voll und ganz dem Anbieter vertrauen. (Seite 3)

Gegensteuern: Der Fondsbrief-Fachmann Robert Kracht erläutert die Auswirkungen mehrerer Urteile zu Schiffskombi-Modellen und Windkraftfonds. (Seite 6)

Dollarschwäche. Schroeder & Co. verkauft den Löwenanteil des ersten Containerfonds, um Dollar-Darlehen vorzeitig zurückzuführen. Anleger verzichten dabei komplett auf Gewinne. (Seite 10)

Rotiert. Das Riesenrad in Singapur dreht seine Fahrgäste auf Rekordhöhe. Eine Reportage aus dem Stadt-Staat am Äquator. (Seite 10)

Transparent: Der Fondsbrief-Experte Hannes Nickl hat sich die Leistungsbilanz von Tomorrow vorgenommen. Ergebnis: Auskunftsfreudig aber nicht besonders erfolgreich. (Seite 14)

Peng: Wo die Housing-Bubble platzen könnte. Der US-Häusermarkt präsentiert sich sehr differenziert. (Seite 16)

Recht einfach: Rechtsanwalt Ulrich Nastold über Chancen und Risiken bei Schiffsbeteiligungen. (Seite 17)
 
Alle wichtigen Daten auf einen Blick
Typ: Immobilienbrief
Kategorie: Immobilieninvestition
Datum: 03.04.2008
Anbieter: Der Immobilienbrief
Umfang: 44 Seiten. div. Abb.
und Tabellen
 
Der Immobilienbrief Nr. 163 vom 03.04.2008
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