Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf die Immobilienmärkte
Die Prognosen der demographischen Entwicklung in Deutschland zeichnen das ernüchternde Bild einer schrumpfenden und älter werdenden Bevölkerung. Die Auswirkungen dieses Prozesses auf die Immobilienmärkte sind Gegenstand dieser Studie. Dabei wird die Analyse bewusst auf die demographischen Einflussfaktoren konzentriert, welche neben der Bevölkerungsanzahl auch deren Struktur beinhalten. Andere Variablen werden zwar benannt, aber für Zwecke der Untersuchung konstant gesetzt. Auf diese Weise sollen die demographischen Effekte isoliert und allein ihre Wirkung dargestellt werden.
Damit wird deutlich, dass die demographische Entwicklung nur einer von einer Vielzahl von Einflussfaktoren auf die Nachfrageseite der Immobilienmärkte ist, wobei sie auf der Angebotsseite in der Regel keine Effekte hat. Das jeweilige Marktergebnis - Ungleichgewichte und/oder Preisentwicklungen - hängt von vielen weiteren Faktoren ab. Die grundsätzliche Richtung und die Stärke des Einflusses der Demographie auf die Immobilienmärkte sollen hier analysiert werden, die Entwicklung der Märkte selbst hingegen nicht. Sie werden kurzbis mittelfristig von der demographischen Entwicklung kaum beeinflusst, deren Effekt zeigt sich aber erst in der langen Frist. Für eine verlässliche Prognose der Marktentwicklung für Immobilien in Deutschland wäre es demnach notwendig, alle relevanten Einflussfaktoren in ihrem Wirkungszusammenhang zu betrachten, was diese Studie jedoch nicht leisten kann.
Management Summary
1 Einführung
2 Die demographische Entwicklung in Deutschland bis 2050
3 Die Effekte der demographischen Entwicklung auf die Immobilienmärkte
3.1 Wohnimmobilien 3.2 Wirtschaftsimmobilien 3.3 Hotel- und Freizeitimmobilien 3.4 Kliniken, Reha-Zentren und Senioreneinrichtungen 3.5 Öffentliche Immobiliennachfrage