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Innovationspreis 2006 Wissensmangement

Handelsimmobilien Report Nr. 20 vom 25.04.2008

Das Geschäft läuft langsamer - aber es läuft weiter rund, CBRE-Studie: Schwellenländer locken mit hohen Wachstumsraten, Stadtentwicklung - Wirtschaft und Politik ohne Blickkontakt, Einzelhanel als Mieter - Zwischen Highstreet und Extremkonzepten, Standort Essen - Markterholung - aber noch keine Normalität, Deutsche EuroShop 2008 und 2009 auf sicherem Wachstumspfad, Innenentwicklung versus Dezentralisierung, Metropole Düsseldorf - Shopping-Center-Projekte erzeugen Irritationen, Middelhoff bleibt noch ein Jahr länger bei Arcandor
 
Der  'Handelsimmobilien Report' befasst sich als wohl einziges deutsches Medium spezifisch mit Einzelhandelsimmobilien. Die Chancen, die der Handel auch in einer reifen Volkswirtschaft bietet, haben internationale Investoren erkannt. Gerade der deutsche Handel, der auf konjunkturell schwierige Jahre in einer demografisch schwachen Volkswirtschaft zurückblickt, ist dadurch in hohem Maß international wettbewerbsfähig geworden.

Anders als bei einer Büroimmobilie verdient der Handelsein Geld wesentlich mit der Immobilie und nicht nur in der Immobilie.

Das Verständnis der Einzelhandelsimmobilie ist in viel stärkerem Maßedurch die Branche bzw. den Nutzer geprägt als z. B. bei einer Büroimmobilie,die eben dann besonders an Wert gewinnt, wenn sie möglichst unabhängigvom jeweiligen Nutzer ist. Der Einzelhandel steht mit Blick auf sichwandelnde Konsumgewohnheiten vor großen Veränderungen. Größere Flächen, Fokussierung auf bessere Standorte in wachstumsstarken Regionen,zeitgemäße Verkaufsräume, zunehmende Sanierungs- oder Nachnutzungsnotwendigkeitenund auch die Anpassung an ältere Konsumenten sind nurerste Stichworte, die Investments in Handelsimmobilien ebenso betreffen wie Projektentwicklung und Asset Management.

Weiteres Kernthema des 'Handelsimmobilien Report' ist der Bereich der Stadtentwicklung. Das Thema hat nicht nur mit Innenstadtbelebung,sondern sehr viel mit der Werterhaltung und Wertsteigerung von Einzelhandelsimmobilienzu tun. Die Erhaltung lebendiger und attraktiver Innenstädtemit zum Teil wertvollem und erhaltenswertem Immobilienbestand hat aberauch einen kulturellen Wert, der jeweils den aktuellen Handelstrends gegenübergestelltwerden muss.
 
Im Editorial beschäftigt sich Ruth Vierbuchen mit der unterschiedlichen Betrachtungsweise, mit der Immobilienwirtschaft und Einzelhandel einerseits sowie die Politik andererseits an das Thema Stadtentwicklung herangehen. Die wichtigen Spieler auf diesem Feld bewegen sich, das zeigt sich immer wieder anschaulich, in Parallelwelten, die keine Berührungspunkte aufweisen. Lösungen können aber nur in konzertierten Aktionen gefunden werden.

Das Geschäft läuft langsamer, aber es läuft weiter rund:
Erbschaftsteuerreform, Zinsschranke und Kreditkrise sind ein Ärgernis für die Immobilienbranche. Doch jede Krise bietet ihre Chancen. Vor allem die Eigenkapital-Investoren finden neue Portfolio-Transaktionen zu besseren Einstiegskonditionen.(Vierbuchen, Seite 2)

CBRE-Studie: Schwellenländer locken mit hohen Wachstumsraten:
Die künftige Marktposition der globalisierten Handelsunternehmen wird auch von ihrer Position auf den "Emerging Markets" bestimmt werden. Für den Einstieg in einen neuen Markt wird jedoch entscheidend sein, ob die geeigneten Immobilien vorhanden sind. (Vierbuchen, Seite 4)

Stadtentwicklung - Wirtschaft und Politik ohne Blickkontakt:
Auf Initiative des Bundesbauministeriums läuft in Deutschland eine lebhafte Diskussion über eine "nationale Stadtentwicklungspolitik" - auf hohem Niveau. Ob die Initiative durchgreifenden Erfolg haben wird, dürfte davon abhängen in wie weit das Thema auf allen Ebenen - Ländern und Kommunen - gelebt wird, und ob die Politik bei der Diskussion die Privatwirtschaft wirklich mit einbezieht. (Vierbuchen, Seite 6)

Einzelhanel als Mieter - Zwischen Highstreet und Extremkonzepten:
Steigende Nettoanfangsrenditen, hohes Wertsteigerungspotenzial in Bestandsimmobilien - das sind Stichworte, die die Herzen der Investoren höher schlagen lassen. Aber was bewegt den Einzelhändler, wenn er eine Verkaufsfläche für sein Geschäft sucht – außer möglichst niedrigen Mieten? (Vierbuchen, Seite 8)

Standort Essen - Markterholung, aber noch keine Normalität:
Die Deutsche Bahn hat im Bahnhof Essen die Chance verpasst, den Verkehrsknotenpunkt zum attraktiven Einzelhandelsstandort auszubauen, als die Zeit noch günstig war. Nun hat das Shopping Center am Limbecker Platz im unteren Bereich der Essener Shopping Meile Zeichen gesetzt. (Vierbuchen, Seite 11)

Deutsche EuroShop 2008 und 2009 auf sicherem Wachstumspfad:
Dem Hamburger Bestandshalter von Shopping Center steht ein Wachstumsschub ins Haus, wenn die Galeria Baltycka sowie die neuen Stadtgalerien in Hameln und Passau erstmals in der Bilanz voll konsolidiert werden. (Vierbuchen, Seite 13)

Innenentwicklung versus Dezentralisierung:
Die Shopping Center Szene Wien rüstet im Innenstadtbereich auf. In drei namhaften Bahnhöfen entstehen neue Shopping Center zur Stärkung der Cities. Gleichzeitig nehmen interessante Projekte auf der grünen Wiese immer mehr Gestalt an. (Zimmermann, Seite 13)

Metropole Düsseldorf - Shopping-Center-Projekte erzeugen Irritationen:
Auch erfolgreiche Shopping-Metropolen mit hoher Zentralität haben Sorgen. In Düsseldorf werden die Düsseldorf Arcaden den gleichen Branchenmix wie die Top-Meile Schadowstraße aufweisen. Nun fürchten Experten den Kaufkraftabfluss in den Nebenstandort. (Vierbuchen, Seite 15)

Middelhoff bleibt noch ein Jahr länger bei Arcandor:
Die Ankündigung des Metro-Konzerns, den Kaufhof zu verkaufen, haben den deutschen Warenhausmarkt wieder in Bewegung gebracht. Das war Anlass genug für Arcandor-Chef Middelhoff, seinen Vertrag zu verlängern, um bei den künftigen Weichenstellungen im Sinne von Karstadt mitzuwirken. (Vierbuchen, Seite 16)
 
Alle wichtigen Daten auf einen Blick
Typ: Report
Kategorie: Portfoliomanagement
Schwerpunkt: Einzelhandel
Jahrgang: 04/2008
Anbieter:
Umfang: 16 Seiten, div. Tabellen
und Abb.
 
Kostenlose Anmeldung erforderlich
Handelsimmobilien Report Nr. 20 vom 25.04.2008
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