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Innovationspreis 2006 Wissensmangement

Handelsimmobilien Report Nr. 52 vom 07.08.2009

Nachnutzung - Vom Warenhaus zum Shopping-Center - Drei Beispiele, Investmentmarkt Europa - Notverkäufe sind eher die Ausnahme, Werner Otto - Vom Schriftsteller zum Universalversender, Nach der Hertie-Pleite: Neuer Magnet für die City gesucht, Dortmund führt die Riege der Ruhrgebietsstädte an, Center-Metropole Kiew - Was kommt nach dem Ende der Finanzkrise?
 
Der  'Handelsimmobilien Report' befasst sich als wohl einziges deutsches Medium spezifisch mit Einzelhandelsimmobilien. Die Chancen, die der Handel auch in einer reifen Volkswirtschaft bietet, haben internationale Investoren erkannt. Gerade der deutsche Handel, der auf konjunkturell schwierige Jahre in einer demografisch schwachen Volkswirtschaft zurückblickt, ist dadurch in hohem Maß international wettbewerbsfähig geworden.

Anders als bei einer Büroimmobilie verdient der Handelsein Geld wesentlich mit der Immobilie und nicht nur in der Immobilie.

Das Verständnis der Einzelhandelsimmobilie ist in viel stärkerem Maßedurch die Branche bzw. den Nutzer geprägt als z. B. bei einer Büroimmobilie,die eben dann besonders an Wert gewinnt, wenn sie möglichst unabhängigvom jeweiligen Nutzer ist. Der Einzelhandel steht mit Blick auf sichwandelnde Konsumgewohnheiten vor großen Veränderungen. Größere Flächen, Fokussierung auf bessere Standorte in wachstumsstarken Regionen,zeitgemäße Verkaufsräume, zunehmende Sanierungs- oder Nachnutzungsnotwendigkeitenund auch die Anpassung an ältere Konsumenten sind nurerste Stichworte, die Investments in Handelsimmobilien ebenso betreffen wie Projektentwicklung und Asset Management.

Weiteres Kernthema des 'Handelsimmobilien Report' ist der Bereich der Stadtentwicklung. Das Thema hat nicht nur mit Innenstadtbelebung,sondern sehr viel mit der Werterhaltung und Wertsteigerung von Einzelhandelsimmobilienzu tun. Die Erhaltung lebendiger und attraktiver Innenstädtemit zum Teil wertvollem und erhaltenswertem Immobilienbestand hat aberauch einen kulturellen Wert, der jeweils den aktuellen Handelstrends gegenübergestelltwerden muss.
 
Editorial von Chefredakteurin Ruth Vierbuchen: Die ersten Vorboten für ein Ende der wirtschaftlichen Talfahrt sind erkennbar, doch Anzeichen für einen Aufschwung gibt es nicht wirklich. Auch die Gemengelage beim insolventen Arcandor-Konzern bleibt seit dem Ausstieg des Generalbevollmächtigten Horst Piepenburg unklar. Ob der mögliche Einstieg der Deutschen Bank beim schwer angeschlagenen Arcandor-Großaktionär Sal. Oppenheim die Wende zum Positiven bringt, bleibt abzuwarten. (Seite 1)

Nachnutzung - Vom Warenhaus zum Shopping-Center - Drei Beispiele: 
Die Insolvenz bei Karstadt dürfte so manches Warenhaus freisetzen. Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick hatte bereits im April angekündigt, dass 11 Filialen aufgegeben werden sollen. Und auch wenn die von Kaufhof angestrebt Lösung einer Fusion zur Deutschen Warenhaus AG realisiert werden sollte, dürften 40 Warenhäuser auf den Markt kommen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob und wann Warenhäuser in Shopping-Center umgewandelt werden könnten? (Vierbuchen, Seite 2)

Investmentmarkt Europa - Notverkäufe sind eher die Ausnahme:
Licht- und Schattenseiten zeigt der kontinentaleuropäische Investmentmarkt für Handelsimmobilien nach dem Marktbericht des Immobilienberaters Jones Lang LaSalle (JLL) im 2. Quartal 2009. Das Transaktionsvolumen zeigt mit 1,9 Mrd. Euro zwar eine deutliche Aufwärtsbewegung gegenüber dem 1. Quartal, doch liegt der Umsatz immer noch um 63% unter Vorjahresniveau. (Vierbuchen, Seite 5)

Werner Otto - Vom Schriftsteller zum Universalversender:
Sie waren die Protagonisten des Versandhandels: Quelle-Gründer Gustav Schickedanz und Josef Neckermann „machten es möglich“, dass Millionen preisgünstig und frei Haus mit allem versorgt wurden, was sie brauchten. Als dritter im Bunde kam Werner Otto erst nach dem Krieg dazu. Weniger spektakulär aber unter professioneller Führung entwickelte sich der Otto Versand zum größten Versender der Welt, während Neckermann und Quelle heute ums Überleben kämpfen. Firmengründer Werner Otto wird am 13. August 100 Jahre alt. (Vierbuchen, Seite 7)

Nach der Hertie-Pleite: Neuer Magnet für die City gesucht:
Die verbliebenen 54 Hertie-Filialen stellen nach dem Ausverkauf spätestens im August ihren Betrieb ein. Der britische Eigentümer Dawnay, Day will die Immobilien einzeln verkaufen. Eine Rettung des operativen Geschäfts war deshalb gescheitert. Für die Bürgermeister der betroffenen Städte geht es nun darum, dass sich so schnell wie möglich ein neues, hochwertiges Angebot in den Häusern etabliert. In vielen Kleinstädten war Hertie schließlich der Magnet in der City. (Scharrenbroch: Seite 11)

Das Interview:
Gespräch mit Eugen Egetenmeir, stellvertretender Geschäftsführer der Messe München, über die Expo Real, Einzelhandel und Wachs-tumschancen der Immobilienmesse. (Seite 12)

Dortmund führt die Riege der Ruhrgebietsstädte an:
Im Ranking der bedeutenden Ruhrgebietsstädte hat Dortmund inzwischen der Krupp-Stadt Essen den Rang abgelaufen. So sind die Mieten nach einer Aufstellung des ivd - Verbands der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen, Bereich West, in Dortmund trotz Krise im Schnitt mit 160 Euro je qm konstant geblieben. Die Nachfrage der Filialisten nach neuen Flächen kann laut Brockhoff & Partner derzeit kaum gedeckt werden. (Vierbuchen, Seite 14)

Center-Metropole Kiew - Was kommt nach dem Ende der Finanzkrise?
Zwischen der vollen „Pipeline“ einerseits und den tatsächlich kurz- bis mittelfristig realisierten Projekten andererseits wird es eine große Diskrepanz geben. Durch die Marktbereinigung im Zuge der Finanz- und Immobilienkrise dürften schwächere Projekte auf der Strecke bleiben. Doch selbst gute könnten in dieser Marktsituation zurückgestellt werden. Dennoch verfügen die Ukraine und insbesondere Kiew nach Ansicht von GfK GeoMarketing über gute Entwicklungspotenziale. (Jahn, Seite 15)
 
Alle wichtigen Daten auf einen Blick
Typ: Report
Kategorie: Portfoliomanagement
Schwerpunkt: Einzelhandel
Jahrgang: 08/2009
Anbieter:
Umfang: 16 Seiten, div. Tabellen
und Abb.
 
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Handelsimmobilien Report Nr. 52 vom 07.08.2009
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