Zeitschrift für immobilienwirtschaftliche Forschung und Praxis | Ausgabe 12 Demografischer Wandel, Büroflächenvollerhebungen, Ökologische Investments |
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Wirkungsfaktoren und Megatrends - was auf uns zukommt! Dr. Thomas Beyerle's Beitrag zeigt sehr informativ, welche möglichen Trends auf die Immobilienwirtschaft wirken können.
Demographischer Wandel - Implikationen auf die Personalpolitik von Immobilienunternehmen: Dr. Mathias Müller untersucht die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Personalpolitik von Immobilienunternehmen.
Duale Hochschule - innovatives Hochschulsystem in Baden-Württemberg: Prof. Dr. H. Gondring FRICS beschreibt in einem kurzem Abriss den neuen Hochschultyp. Als erstes Bundesland hat Baden-Württemberg im Rahmen der Föderalismusreform den Hochschulbereich durch einen weiteren Hochschultyp bereichert.
Gedanken zum Aufsatz 'Knackpunkt Rating' aus ZfiFP Nr. 10: Werner Doetsch hat eine differenziertere Sicht auf Rating-Agenturen im Allgemeinen und das Rating im Besonderen. Seine sehr begründete Ansicht sollte dem Fachpublikum nicht vorenthalten bleiben. |
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Die Immobilien- und Baukonjunktur ist ein sog. „nachlaufender“ Konjunkturfaktor, was bedeutet, dass mit einer Zeitverzögerung von 9 – 12 Monaten die Branchenkonjunktur hinter der allgemeinen Konjunktur hinterherläuft. Unter diesem Aspekt ist mit einer nachhaltigen Erholung in der Immobilienbranche frühestens in 2011 zu rechnen. Entgegen dem nach außen spiegelnde Bild „heile Welt“ vieler aus unserer Branche, ist die innere (wirtschaftliche) Verfassung bei vielen desaströs. Gleichwohl ist es wenig zielführend, sich nur mit der Krise und dem Tagesgeschäft zu beschäftigen und dabei den Blick für mittel- und langfristige Entwicklungen völlig zu verlieren. Gerade die The- men „Ökologie“ und „demografischer Wandel“ sind „vielfach belächelte, nicht Ernst genommene und für ganz weit in der Zukunft angesehene“ Themen, mit denen aber gerade heute gutes Geld verdient werden kann. So haben wir zurzeit in der rezessiven Phase der Immobilienkonjunktur einen Hyp in der Maklerei, Vermietung, Bewertung, Fi- nanzierung von Dachflächen zur Gewinnung von Solarenergie. Schätzungsweise suchen Investoren 80 bis 100 Millionen Quadratmeter Dachflächen für die Installation von Solarenergieanlagen. Viele Unternehmen sind bereits auf diesen Zug aufgesprungen und verdienen heute so viel Geld, dass sie bequem die Krise aussitzen können. Viele Nachahmer werden in den nächsten Monaten versuchen, auf diesen Zug aufzuspringen, aber z. T. erfolglos bleiben, weil die Märkte bereits durch Exklusivverträge verteilt sind. Ein anderer Hyp ist im Bereich altersgerechtes Wohnen zu beobachten. Jetzt schon suchen viele über 60jährige altersgerechte Domizile, weil fällige Lebens- versicherungen und/oder die Angst vor Inflation und vor weiteren Finanzkrisen gerade bei dieser Altersgruppe die Flucht in Sachwerte eingesetzt hat. Wohnungsbau mit „intelligenter Raumaufteilung und Zusatznutzen“ hat im Moment Hochkonjunktur.
Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich diese Ausgabe der ZfiFP mit dem Thema demografischer Wandel und ökologische Investments. Ein weiteres Thema beschäftigt sich mit einem Grundproblem unserer Branche: die man- gelhafte Transparenz der Teilmärkte als Folge falscher und unvollständiger Datenerhebungen als Grundlage für un- ternehmerische Entscheidungen. Es vergeht kaum ein Monat, an dem nicht ein Maklerunternehmen mit einem Flä- chenbericht an den Markt tritt, der nicht gleich von anderen Maklerhäusern in Frage gestellt oder gar als völlig falsch hingestellt wird. Der letzte Beitrag beschäftigt sich mit dieser Thematik.
Einen sehr fundierten und zum Nachdenken anregenden Kurzbeitrag zum demografischen Wandel und Wohnungs- bau liefert der ehemalige Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident des Landes Baden- Württemberg, Dr. Walter Döring. In diesem Beitrag werden die einzelnen Aspekte des demografischen Wandels und mögliche Auswirkungen auf den Wohnungsbau anschaulich aufgezeigt. Der nachfolgende Beitrag eröffnet eine Reihe weiterer Beiträge zum Thema Ökologische Investments. Thomas Werner stellt Auszüge aus seinem Werk Ökologische Investments, Gabler Verlag 2009, vor. Das Problem kleinerer und mittlerer Standorte besteht darin, ihre Teilmärkte sowohl in der räumlichen Verteilung als auch in der Qualität der verfügbaren Flächen zu ermitteln, um ein fundiertes Standortmarketing betreiben zu können. Prof. Dr. Guido Spars und Dipl.-Ing. Roland Busch, beide von der Bergischen Universität Wuppertal, zeigen an einem konkreten Beispiel, wie innovative Erhebungsme- thoden zur Büroflächenvollerhebung in Duisburg eingesetzt werden können. |
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Demografischer Wandel und Wohnungsbau von Dr. Walter Döring
Büroflächenvollerhebungen - Methodik einer innovativen Erhebungsvariante in Duisburg Vollerhebungen werden durch die zunehmende Verfügbarkeit digitaler Daten mit vertretbarem Aufwand zu- mindest für kleinere und mittelgroße Bürostandorte möglich. von Roland Busch und Guido Spars
- DIE IN DER PRAXIS ÜBLICHEN ERHEBUNGSMETHODEN HABEN SCHWÄCHEN
- DURCH DIE BESSERE VERFÜGBARKEIT DIGITALER DATEN WERDEN VOLLERHEBUNGEN REALISIERBAR
- BEISPIEL BÜROFLÄCHENERHEBUNG DUISBURG
- ARBEITSSCHRITT 1: ERMITTLUNG POTENZIELLER BÜROSTANDORTE
- ARBEITSSCHRITT 2: DATENERHEBUNG DURCH BEFRAGUNG, RECHERCHE UND ORTSBEGEHUNG
- ARBEITSSCHRITT 3: BESTANDSBERECHNUNG, ERGEBNISKONTROLLE UND -VISUALISIERUNG
- FAZIT
Ökologische Investments, Teil I von Thomas Werner
1. Problemstellung 2. Erneuerbare Energien 3. Ökologische Investitionen 4. Mittelverwendung: Ökologische Aspekte als wichtigstes Ziel 5. Ökologische Kapitalanlageprodukte
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| Typ: |
Trendbericht |
| Kategorie: |
Portfoliomanagement |
| Schwerpunkt: |
Immobilienbewertung |
| Jahrgang: |
11/2009 |
| Anbieter: |
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| Umfang: |
12 Seiten, div. Tabellen und Abb.
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