Der Moskauer Hotelmarkt 2002 - 2008 |
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| Die aktuelle Studie von ghh consult zeigt die rasante Entwicklung des Moskauer Hotelmarktes der letzten Jahre auf. Zahlreichen Daten und Fakten über die Hotellerie in der russischen Hauptstadt sowie Ausblicke auf die zukünftige Entwicklung werden analysiert und bewertet. |
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Die Hauptstadt der Russischen Förderation steht vor einer grundlegenden Umstrukturierung. Ein neuer Generalplan sieht vor, 40 % der gesamten Stadtfläche bis zum Jahr 2020 umzuwandeln. Das aus der Sowjetzeit geprägte Stadtbild soll mehr Weltstadtflair erhalten.
Folgen der vielfältigen Maßnahmen sind u.a. explodierende Immobilienpreise, die sich von 2000 bis 2006 verfünffacht haben. Damit führt Moskau die internationale Rangliste an, noch vor London und Paris. Die hohen Grundstückspreise und die knappen Hotelkapazitäten führten in den Jahren 2005 bis 2007 zu den höchsten Hotelpreisen weltweit. Seit 2004 haben sich die durchschnittlichen Zimmerpreise in der 4-5 Sterne-Kategorie fast verdoppelt, sie lagen im Jahr 2007 mit € 329 deutlich vor New York mit „nur“ € 255.
Die Zahl der Hotelgäste stieg zwischen 2003 und 2007 von 3,5 Mio. um 20 % auf über 4,2 Mio. Gäste an. Die Entwicklung der Übernachtungszahlen fiel nicht ganz so positiv aus, da die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 3,5 Übernachtungen im Jahr 2003 auf 3,0 Übernachtungen im Jahr 2007 sank. Insgesamt zählte die Hotellerie im Jahr 2007 etwa 12,5 Mio. Übernachtungen und lag somit leicht über dem Vorjahr mit 12,4 Mio.
Der positive Trend der Übernachtungszahlen sowie der stark gestiegenen Hotelpreise schlagen sich in den wirtschaftlichen Kennzahlen nieder. In Bezug auf die ARR (Average Room Rate) lag Moskau 2006 weltweit mit € 248 nur knapp hinter Paris mit € 252. Ganz weit vorn steht die Moskauer Hotellerie beim IBFC PAR (Income Before Fixed Charges Per Available Room, ~ Betriebsergebnis I pro verfüg. Zi.) mit € 63.444 deutlich vor London mit € 39.457.
Der Hotelmarkt in Moskau befindet sich im Umbruch. Alte große Hotels aus der Sowjetzeit wie das „Rossija“ mit mehr als 3.100 Zimmern wurden abgerissen und machen Platz für Neues. Der Bedarf nach neuen Hotelkapazitäten ist groß, jedoch erschweren die weiter steigenden Immobilienpreise den Ausbau des Moskauer Hotelmarktes.
Die Einnahmen der Moskauer Hoteliers steigen in wesentlich stärkerem Umfang als die Ausgaben und die damit wachsende Rendite bietet Anreiz für neue Investoren. Somit wird sich der derzeitige Bauboom fortsetzten und dazu führen, dass Moskau ein neues Gesicht bekommt. Ob die mehr westlich geprägte Bauweise mit dem alten sowjetischen Stil vereinbar ist, oder ob Moskau dadurch seinen besonderen Reiz als einstige Zarenhaupstadt verliert, bleibt abzuwarten.
Derzeit sind in Moskau 203 Hotels gelistet (www.all-hotels.ru) und etwas zu optimistische Prognosen gehen von insgesamt 556 Hotels bis zum Jahr 2010 aus. Gemäßigte Zahlen sprechen von insgesamt 100 neuen Hotels im Zeitraum von 2007-2010, was die Undurchsichtigkeit auf dem Moskauer Hotelmarkt verdeutlicht. Deutlich wird aber auch, dass der Bauboom in Moskau gerade erst begonnen hat und noch viel Freiraum für neue Projekte lässt.
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1 Rahmenbedingungen des Moskauer Hotelmarktes
2 Tourismus und Hotellerie in Moskau 2.1 Angebot 2.2 Nachfrage 2.2.1 Ankünfte, Herkunft der Gäste und Reisemotive 2.2.2 Hotelgäste 2.2.3 Übernachtungen 2.2.4 Auslastung der Hotellerie 2.3 Vergleich: Moskau – Berlin
3 Wirtschaftliche Eckdaten der Moskauer Hotellerie 3.1 Erlöse und Kosten 3.2 Personalaufwand 3.3 Moskauer Hotelpreise im Vergleich 3.3.1 Hotelzimmerpreise in Moskau 3.3.2 Internationaler Vergleich der Hotelzimmerpreise 3.4 Wirtschaftlichkeitsvergleich der Hotelmärkte europäischer Großstädte
4 Prognose und kritische Betrachtung der Entwicklung des Moskauer Hotelmarktes
Literaturverzeichnis
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| Typ: |
Marktstudie |
| Kategorie: |
Spezialimmobilien |
| Schwerpunkt: |
Hotels / Gastronomie |
| Jahrgang: |
07/2008 |
| Anbieter: |
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| Umfang: |
40 Seiten, div. Abb. und Tabellen
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