Handelsimmobilien Report Nr. 18 vom 28.03.2008 |
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| Der Geschmack der Konsumenten entscheidet über die Zukunft der Immobilie mit, Professioneller Branchenmix im Stadtquartier, Großbritannien hat den internationalsten Handelsmarkt, C & A richtet den Fokus stärker auf die modebewussten Jungen, Neue Akzente durch das City Center Bergedorf, Karstadt startet in die nächste Warenhaus-Generation, Wenn der Supermarkt geht, kommt der Textil-Discounter, Augsburgs Innenstadt hat sich wieder zurückgekämpft, Stadtentwicklung zwischen Shopping Center und BIDs, Shopping Center Metropole Belgrad im Spannungsfeld |
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Der 'Handelsimmobilien Report' befasst sich als wohl einziges deutsches Medium spezifisch mit Einzelhandelsimmobilien. Die Chancen, die der Handel auch in einer reifen Volkswirtschaft bietet, haben internationale Investoren erkannt. Gerade der deutsche Handel, der auf konjunkturell schwierige Jahre in einer demografisch schwachen Volkswirtschaft zurückblickt, ist dadurch in hohem Maß international wettbewerbsfähig geworden.
Anders als bei einer Büroimmobilie verdient der Handelsein Geld wesentlich mit der Immobilie und nicht nur in der Immobilie.
Das Verständnis der Einzelhandelsimmobilie ist in viel stärkerem Maßedurch die Branche bzw. den Nutzer geprägt als z. B. bei einer Büroimmobilie,die eben dann besonders an Wert gewinnt, wenn sie möglichst unabhängigvom jeweiligen Nutzer ist. Der Einzelhandel steht mit Blick auf sichwandelnde Konsumgewohnheiten vor großen Veränderungen. Größere Flächen, Fokussierung auf bessere Standorte in wachstumsstarken Regionen,zeitgemäße Verkaufsräume, zunehmende Sanierungs- oder Nachnutzungsnotwendigkeitenund auch die Anpassung an ältere Konsumenten sind nurerste Stichworte, die Investments in Handelsimmobilien ebenso betreffen wie Projektentwicklung und Asset Management.
Weiteres Kernthema des 'Handelsimmobilien Report' ist der Bereich der Stadtentwicklung. Das Thema hat nicht nur mit Innenstadtbelebung,sondern sehr viel mit der Werterhaltung und Wertsteigerung von Einzelhandelsimmobilienzu tun. Die Erhaltung lebendiger und attraktiver Innenstädtemit zum Teil wertvollem und erhaltenswertem Immobilienbestand hat aberauch einen kulturellen Wert, der jeweils den aktuellen Handelstrends gegenübergestelltwerden muss. |
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Im Editorial befasst sich Chefredakteurin Ruth Vierbuchen mit der Frage: Was kommt nach den großen Deals? Dabei zeigt die Analyse des deutschen Marktes für Handelsimmobilien, dass sich seine Struktur grundlegend gewandelt hat und dass die Uhr auch nicht mehr zurückgedreht werden kann. Daran ändert auch die US-Bankenkrise nichts. Wenn sich der Kreditmarkt wieder stabilisiert hat, sind in Deutschland weitere große Deals zu erwarten.
Unternehmenssteuerreform zeigt erst 2009 ihre volle Wirkung: Angesichts der befürchteten Schäden, die die Unternehmenssteuerreform insbesondere bei größeren Mittelständlern anrichten wird, bleibt der Bundesregierung aus Sicht des Handelsverbands HDE im Grunde nichts anderes übrig, als bei der Reform nachzubessern. Doch ob die Politiker dazu bereit sind, ist aus heutiger Sicht schwer einzuschätzen. (Vierbuchen, Seite 2)
Shopping Center in Deutschland - drastisches Ost-West-Gefälle: Mit einer Ausstattung von 165,7 qm Shopping-Center-Fläche pro 1 000 Einwohner liegt Deutschland weit unter dem europäischen Durchschnitt. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Der Bauboom in den 1990er-Jahren in den neuen Bundesländern hat zu einer drastischen Überversorgung ausgerechnet in den kaufkraftschwachen Regionen Deutschlands geführt. (Vierbuchen, Seite 4)
Hattingen - Ruhrgebietsstadt mit Flair: Die kleinteiligen historischen Baustrukturen im historischen Kern von Hattingen haben in der Vergangenheit die Schaffung ausreichend großer Verkaufsflächen mit modernen Zuschnitten behindert. Dieses Flächenproblem soll mit dem Bau des Reschop-Carrés, das März 2009 eröffnet werden soll, behoben werden. Im Kielwasser des Centers kommen viele neue Filialisten in die Stadt. (Calderoni, Seite 6)
Einzelhandel gelingt 2008 ein guter Start: Die günstige Entwicklung in Januar und Februar stimmt den Einzelhandelsverband HDE zuversichtlich, dass das gesamte 1. Quartal 2008 für die Branche erfreulich verläuft. Doch entscheidend für die Frage, ob der Einzelhandel im Gesamtjahr 2008 auch das erhoffte Wachstum von nominal 2 % erreichen wird, ist die Preisentwicklung bei Energie, Rohstoffe und Transporte. Oder anders ausgedrückt: Wird die Einkommenssteigerung höher ausfallen als die Inflationsrate? (Vierbuchen, Seite 8)
Die Sanierung von Real wird für Metro zur Nagelprobe: Der neue Metro-Chef Eckhard Cordes hat erstmals seine Konzernstrategie umrissen. Dabei hat - neben dem Verkauf der Tochter Kaufhof - die Sanierung der Lebensmittelkette Real für den Vorstand absolute Priorität. Falls die Sanierung scheitert steht auch Real zum Verkauf. Doch kann sich der drittgrößte Handelskonzern der Welt ein Scheitern überhaupt leisten? (Vierbuchen, Seite 10)
Stadtentwicklung - Verantwortung gegenüber dem Bürger: In Viersen wurde kurz vor Ostern das 6 100 qm große Löhcenter eröffnet. Für Bürgermeister Thönnessen ist das Center, das Investor Redvco Services Deutschland GmbH möglich machte, ein wichtiger Baustein, um sich gegen die wachsende Konkurrenz aus dem benachbarten Mönchengladbach zu wehren. (Vierbuchen, Seite 12)
Problemzone Nebenlage - der Mehrwert der Aktionen muss für Jeden erkennbar sein: In deutschen Städten gewinnen Kooperationen von Kommunen und privater Wirtschaft immer mehr an Bedeutung. Wo Entwicklungsanforderungen größer, finanzielle Ressourcen knapper und Entscheidungsrhythmen schneller werden, gehen Partner häufig komplexe Konstellationen ein. (Heerde, Seite 12)
Würzburger kämpfen gegen Shopping Center: In einem von großen Emotionen getragenen Bürgerentscheid hatten die Stadtbewohner Ende 2006 mit knappe Mehrheit gegen die Ansiedlung eines neuen Shopping Centers gestimmt. Da der Center-Spezialist Mfi in der Stadt das Grundstück jedoch bereits erworben hat und am Standort festhalten will, ist zu erwarten, dass die Essener weitere Projektvorschläge unterbreiten werden.(Schalk, Seite 14)
Shopping Center Metropole Zürich: Die Schweiz und insbesondere das wirtschaftliche Zentrum Zürich stellen einen sehr interessanten Investitionsmarkt dar, der auf Grund der Landesgröße jedoch begrenzt ist. Aus Sicht des Einzelhandels dürfte sich der Wettbewerb auch zukünftig primär zwischen den bestehenden großen Shopping Centern in der Region um Zürich abspielen, da nur wenige Planungen bestehen bzw. realisiert werden können. (Krägenau, Seite 15)
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| Typ: |
Report |
| Kategorie: |
Stadtentwicklung |
| Schwerpunkt: |
Einzelhandel |
| Jahrgang: |
03/2008 |
| Anbieter: |
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| Umfang: |
16 Seiten, div. Tabellen und Abb.
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