Handelsimmobilien Report Nr. 46 vom 15.05.2009 |
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| Hertie - Investoren haben ihr Konzept schon bereit liegen, Selbst den Möbelriesen Ikea zieht es in die Innenstadt, Deutsche EuroShop ist für die Zukunft gut gepolstert, Baustellen-Chaos dämpft Interesse an Düsseldorf kaum, Darmstadt ist gegen die Konkurrenz des Loop5 gut gewappnet, GWB hofft auf baldigen Immobilien-Verkauf, Douglas konzentriert sich auf die angestammten Märkte, Das litauische Kaunas hat gute Chancen seine Position zu behaupten: |
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Der 'Handelsimmobilien Report' befasst sich als wohl einziges deutsches Medium spezifisch mit Einzelhandelsimmobilien. Die Chancen, die der Handel auch in einer reifen Volkswirtschaft bietet, haben internationale Investoren erkannt. Gerade der deutsche Handel, der auf konjunkturell schwierige Jahre in einer demografisch schwachen Volkswirtschaft zurückblickt, ist dadurch in hohem Maß international wettbewerbsfähig geworden.
Anders als bei einer Büroimmobilie verdient der Handelsein Geld wesentlich mit der Immobilie und nicht nur in der Immobilie.
Das Verständnis der Einzelhandelsimmobilie ist in viel stärkerem Maßedurch die Branche bzw. den Nutzer geprägt als z. B. bei einer Büroimmobilie,die eben dann besonders an Wert gewinnt, wenn sie möglichst unabhängigvom jeweiligen Nutzer ist. Der Einzelhandel steht mit Blick auf sichwandelnde Konsumgewohnheiten vor großen Veränderungen. Größere Flächen, Fokussierung auf bessere Standorte in wachstumsstarken Regionen,zeitgemäße Verkaufsräume, zunehmende Sanierungs- oder Nachnutzungsnotwendigkeitenund auch die Anpassung an ältere Konsumenten sind nurerste Stichworte, die Investments in Handelsimmobilien ebenso betreffen wie Projektentwicklung und Asset Management.
Weiteres Kernthema des 'Handelsimmobilien Report' ist der Bereich der Stadtentwicklung. Das Thema hat nicht nur mit Innenstadtbelebung,sondern sehr viel mit der Werterhaltung und Wertsteigerung von Einzelhandelsimmobilienzu tun. Die Erhaltung lebendiger und attraktiver Innenstädtemit zum Teil wertvollem und erhaltenswertem Immobilienbestand hat aberauch einen kulturellen Wert, der jeweils den aktuellen Handelstrends gegenübergestelltwerden muss. |
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Eitorial: In regelmäßigen Abständen gibt es neue Botschaften über Finanzierungsschwierigkeiten bei Karstadt resp. Arcandor. Wenn der neue Vorstandschef das Unternehmen nachhaltig sanieren will, hat er noch einen weiten Weg vor sich.
Hertie - Investoren haben ihr Konzept schon bereit liegen: Die Motivation der drei Investoren, den Geschäftsbetrieb der angeschlagenen Hertie zu übernehmen, ist enorm. Sie sehen die Chance, mit einem neuen Konzept für ein innerstädtisches Warenhaus bei Null anfangen zu können. Doch vorher müssen sie sich mit den Eigentümern über die Mietverträge einigen. Und das ist schwierig. (Vierbuchen, Seite 2)
GCSC setzt sich für die Nachwuchsförderung ein: Kein Immobilienunternehmen, kein Handelsunternehmen steht bei den Studenten auf der Liste von Wunsch-Arbeitgebern ganz oben, wie Stephan Jung, Vorstand im German Council of Shopping Center (GCSC) beklagt. Deshalb gehört es heute zu den vordringlichsten Aufgaben des Verbands, viel für die Nachwuchsförderung und Vernetzung junger Leute in der Branche zu tun. Das lässt sich der Verband viel Geld kosten. (Vierbuchen, Seite 5)
Selbst den Möbelriesen Ikea zieht es in die Innenstadt: Wenn der Kaufvertrag zwischen der IMMO Trading GmbH und Ikea über das Grundstück in Hamburg unterschrieben ist, betritt das erfolgreiche schwedische Möbelhaus Neuland. Zum ersten Mal plant Ikea in Deutschland nämlich eine Filiale in zentraler City-Lage. (Richter, Seite 7)
Deutsche EuroShop ist für die Zukunft gut gepolstert: Der Wachstumspfad des Shopping-Center-Investors Deutsche EuroShop AG in Hamburg ist kontinuierlich vorgezeichnet. Wenn in diesem Jahr erwartungsgemäß mit der Erweiterung der Altmarkt-Galerie in Dresden und des Main-Taunus-Zentrums in Sulzbach begonnen werden kann, ist auch das Fundament für Wachstum in den nächsten Jahren gelegt. (Vierbuchen, Seite 10)
Baustellen-Chaos dämpft Interesse an Düsseldorf kaum: Wer heute durch die zentralen Innenstadtlagen Düsseldorfs fährt, der findet nur Baustellen-Chaos und kaum etwas von dem viel gerühmten Luxus, für den die Modestadt deutschlandweit steht. Doch Händler und Investoren denken schon an die Zeit nach der Baustelle. (Vierbuchen, Seite 10)
Darmstadt ist gegen die Konkurrenz des Loop5 gut gewappnet: Die Stärke des Einzelhandelsstandorts Darmstadt ist seine innerstädtische Kompaktheit. Auf kurzen Wegen sind hier etwa 400 Geschäfte zu erreichen, Cafés erhöhen die Aufenthaltsqualität. Wenn im Herbst in Weiterstadt das neue Loop5 mit 170 neuen Geschäften aufmacht, kommt für die Darmstädter Innenstadt die Bewährungsprobe. (Hartmann, Seite 12)
GWB hofft auf baldigen Immobilien-Verkauf: Im 1. Quartal konnte die GWB ihre Mieteinnahmen um 24,4% auf 2,4 Mio. Euro steigern, da sich die für 2008 geplanten Immobilienverkäufe verzögert haben. Doch für das 2. Quartal ist das Unternehmen nun zuversichtlich. (Vierbuchen, Seite 13)
Douglas konzentriert sich auf die angestammten Märkte: Das Parfümerie-Segment bleibt beim Hagener Douglas-Konzern neben den Buchmärkten die Wachstumslokomotive. Im weiteren Jahresverlauf will Douglas die Position in den bestehenden Märkten durch weitere Eröffnungen und Akquisitionen festigen. Aber auch Filialnetz-Bereinigungen um unrentable Standorte sind geplant. (Vierbuchen, Seite 14)
Das litauische Kaunas hat gute Chancen seine Position zu behaupten: Die zweitgrößte litauische Stadt Kaunas hat sowohl unter quantitativen als auch unter qualitativen Gesichtspunkten leistungsfähige Einzelhandelsstrukturen und ist gut mit modernen, funktionalen Shopping-Center-Flächen ausgestattet. Deshalb hat die Stadt gute Chancen, ihre Bedeutung als zweit größte Shopping-Center-Metropole Litauens auch mittelfristig zu behaupten. (Schwarzmann, Seite 15) |
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| Typ: |
Report |
| Kategorie: |
Stadtentwicklung |
| Schwerpunkt: |
Einzelhandel |
| Jahrgang: |
05/2009 |
| Anbieter: |
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| Umfang: |
16 Seiten, div. Tabellen und Abb.
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